15.05.14

Irlandbericht Teil 1

1.Tag: Die Ankunft in Irland.




Am 18.06.2014 um 10:35 Uhr war es endlich soweit, ich saß im Flugzeug nach Dublin. Dort angekommen stieg ich in den Bus nach Limerick. Hier holte Eila mich an der Haltestelle ab.

Wie zu erwarten mussten wir erst einmal einen Hund (Bullterrier) abholen und ihn auf den Weg in sein neues Zuhause bringen. Das bedeutet: Er wurde von uns zum Tierarzt gebracht, um den Gesundheitscheck machen zu lassen. Am nächsten Tag brachte Eila ihn nach Dublin, wo er seine Reise nach Schweden antrat.

Beim Tierarzt waren wir mit Mandy verabredet. Bei ihr sollte ich meine ersten Tage in Irland verbringen. Mandy brachte direkt drei Greyhounds mit, die sie zuvor bei einem Farmer abgeholt hatte. Er brauchte die drei Hündinnen nicht mehr, so hatten sie großes Glück, dass Mandy dort einen Tag zuvor drei Katzenwelpen abgeholt hatte und der Farmer sich sofort erkundigte, ob sie auch Greys nehmen würde.

Man kann sich kaum vorstellen, wie die drei Greymädchen aussahen. Sie waren übersät mit Zecken. Sie quollen zwischen den Zehen hervor und überhaupt, wo man hinfasste, nur Zecken...unbeschreiblich. Sie hatten überlange Krallen, ihr Fell war völlig verkrustet, vom Zustand der Zähne ganz zu schweigen - ein Bild des Jammers. Die älteste der drei Greys, ein hellbraunes Mädchen, deren Zahnstatus alles Erschreckende übertraf, was ich bisher gesehen hatte, wurde direkt an einen speziellen Tierzahnarzt weitergeleitet. Von dort aus wurde die Hündin an Limerick Animal Welfare gegeben. Die Kosten für solche aufwendige Zahnoperationen und Zahnbehandlungen, sowie deren Nachsorge, sind von Eila finanziell nicht zu stemmen.


Greyhounds und auch andere Rassen, deren Gesundheitszustand einen hohen finanziellen Aufwand erfordern, werden immer von diesem Verein übernommen.

   

Nachdem die anderen beiden Greys zur tierärztlichen Versorgung in der Praxis blieben, nahm Eila die älter Hündin mit zum Zahnarzt.
Wir verabschiedeten uns und ich fuhr mit Mandy weiter nach Kilrush, wo Mandy etwas außerhalb wohnt.










Dort angekommen erwarteten mich schon Mandys eigene vier Hunde, drei Katzen, drei Katzenwelpen und eine Greyhündin mit ihren neun Welpen, gerade einmal fünf Tage alt.





   







Peggy, die Greyghündin, war am Donnerstag zuvor im Dogpound abgegeben worden. Zu diesem Dogpound in Ennis hat Mandy guten Kontakt und holt so viele Hunde wie möglich dort heraus. Sie vermittelt sie entweder weiter oder gibt sie zu Eila oder an andere Organisationen, die sich um sie kümmern.
Peggy, hoch tragend im Dogpound abgegeben, nahm Mandy mit zu sich nach Hause. Dort sollte sie erst einmal in Ruhe ihre Welpen bekommen und sich erholen. Sie war viel zu dünn, verwurmt und mit Flöhen übersät. Wie nicht anders zu erwarten gab es Komplikationen. Peggy konnte die Welpen nicht alleine zur Welt bringen und benötigte zu allem Übel auch noch einen Kaiserschnitt. Kein Wunder, wenn man ihren Gesundheitszustand besah.

Aber alle neun Welpen sind wohlauf und erfreuen sich bester Gesundheit. Mama Peggy wird verwöhnt, bekommt nur das beste Futter und dreimal täglich einen schönen Spaziergang durch die Felder und ans Meer.



In den drei Tagen, die ich bei Mandy verbringen durfte, hat Peggy sich deutlich erholt und Kraft geschöpft.
Der erste Tag ging mit vielen Eindrücken zu Ende und mit den Erwartungen, was die nächsten Tage wohl noch bringen würden.




Eure Babsy


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