2. Tag:
Auch in Irland heißt es "früh raus" ...
Auch in Irland heißt es, "früh raus"! An diesem Tag waren wir in Ennis mit den Mitarbeitern des Dogpounds verabredet. Mandy hatte zugesagt, alle zur Zeit dort befindlichen Hunde auf Pflegestellen unterzubringen, bzw. diese an Eila weiterzugeben.
Nachdem Mandys eigenen und auch die Pflegetiere versorgt waren, fuhren wir los.
Auf nach Ennis ins Pound!



Es schnürt einem den Hals zu, wenn man dort ankommt. Man fühlt sich wie in einem Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses - hohe Mauern mit Stacheldraht und eine gut verriegelte Eisentür.
Zuerst betritt man ein kleines Office und gelangt dann zu den Hundeboxen, wenn man sie so nennen will oder kann ...

Hier in diesem Boxen, werden die Greyhounds untergebracht. In den Außenanlagen kann man sie nicht unterbringen, da sie binnen kürzester Zeit von den Travelern gestohlen werden würden - trotz der hohen Mauern und des Stacheldrahts.
Greyhounds werden meist donnerstags gebracht, denn Freitag ist Tötungstag und die Greyhounds werden in Irland als Erste getötet. Alle anderen Hunderassen bekommen, je nach Pound, eine längere Frist um vermittelt oder an Vereine weitergegeben zu werden.
Es war Donnerstag und wir trafen auf eine schwarze Greyhündin, Gott sei Dank, der einzige Grey. Natürlich war meine erste Frage, ob es für diese Hündin schon einen Übernahmeverein gäbe.
"Ja" hieß es, der ortsansässige kleine Verein wollte die Hündin am selben Tag noch abholen.

Draußen schauten wir uns dann die anderen Hunde an und Mandy besprach mit Angestellten des Pounds die weitere Vorgehensweise.


Wir verabredeten uns für den nächsten Tag, um die Hunde abzuholen.
Für uns ging es an diesem Tag weiter nach Avalon, zur Auffangstation von "Pro Animale" in Irland. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wieviel Land, rund um die Gebäude vorhanden war.
Weiterhin sahen wir hunderte Pferde, diese haben in Irland inzwischen auch ein hartes Los. Esel und Ziegen sind dort ebenso anzutreffen, wie Hunde.
Wir durften alle Greyhounds begrüßen, ausgiebig mit ihnen kuscheln und die Glücklichen kennenlernen, die bald nach Deutschland zu "Dietas Nest" reisen dürfen.
Leider habe ich dort keine verwertbaren Fotos gemacht, was sehr, sehr schade ist, denn es ist eine wirklich tolle Anlage!
Es tut mir sehr leid - aber manchmal trickst die Technik mich halt aus.
Sodann traten Mandy und ich wieder die Heimreise an. Zuhause wurden wir schon sehnsüchtig erwartet.
Am gleichen Tag machten wir uns noch auf den Weg zu Mandys angemieteten Kennels, wo sie ihre Pflegehunde untergebracht hat. Auch diese müssen natürlich täglich versorgt und ausgeführt werden.
Auf Mandys eigenem Grundstück soll bald eine kleine Kennelanlage für Greys entstehen:

Dieses Vorhaben kostet natürlich eine Menge Geld und es wird sicherlich auch noch einige Zeit dauern, bis es vollbracht ist.
So ging ein weiterer aufregender Tag in Irland zu Ende.
-hier gehts weiter zu Tag 3-
Eure Babsy