„Englische Begriffe und Bezeichnungen aus der Welt der Greyhounds“ wie 4D Meat, BAGS MEETING, Dog Pound, Greyhound-Data, etc werden hier kurz erklärt.

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Trockenfutter oder Rohfütterung „B.A.R.F“ ?

(Erfahrungsbericht)
Die meisten Hundehalter stellen sich irgendwann die Frage welches für den Hund das beste/gesündeste Futter ist.

Das Trockenfutter aus dem Fachhandel, wo es mittlerweile so viele Sorten gibt, dass man gar nicht mehr weiß welche man kaufen soll – bzw. welches die geeignete Sorte für den Hund zu Hause ist, oder aber frisches Fleisch, wobei man unter Umständen unsicher ist, ob man eine ausgewogene Ernährung gewährleisten kann.
Wir haben, wie viele andere auch, mit einem empfohlenen Trockenfutter begonnen. In Frage gestellt haben wir es erst mal nicht, denn wir waren noch Anfänger. Im Laufe des ersten halben Jahres, wurden wir durch eine Zahnoperation unseres Greyhounds Paulo „quasi“ zum Barfen gezwungen.

Nach der Entfernung des linken oberen Reißzahnes, empfahl uns der Tierarzt, den Hund eine Woche lang mit Gulasch in mundgerechten Stücken zu füttern. Die OP hinterließ in seinem Kiefer ein ovales
1 cm langes Loc,h das sich bis heute nicht geschlossen hat. Der Kiefer war durch die vorhandene Fäulnis schon zu sehr angegriffen.
Unser Paulo fand das Gulasch natürlich wunderbar und fraß, wie fast erwartet, danach sein Trockenfutter nicht mehr.

Also machte ich mich im Internet schlau über das Barfen. Es gibt, wie beim Trockenfutter auch, unendliche viele Berichte und Empfehlungen.
Viele machen aus der Rohfütterung eine Wissenschaft mit Wiegen und Rechnen, man glaubt studiert haben zu müssen um dahinter zu steigen. Da stellten sich mir die Haare auf!!!
Aber das wollte ich so nicht hinnehmen und sprach mit einigen erfahrenen „Barfern“. Ich bekam die unterschiedlichsten Empfehlungen zur Vorgehensweise und den Zutaten der Rohfütterung.
Mittlerweile haben wir einen Weg gefunden der uns zeigt – unsere Hunde sind gesund, ihnen fehlt es an Nichts! Das bestätigen auch die jährlichen Routineuntersuchungen und Blutbilder die regelmäßig bei unseren Hunden vorgenommen werden.

Mittlerweile ist der Markt für „Barfer“ immens gewachsen und man bekommt im Internet und beim Schlachter um die Ecke alles was man braucht.
Wir kaufen für unsere Hunde das Fleisch beim Schlachter um die Ecke. Hier gibt es verschiedenen im Angebot stehende Sorten wie Rindermuskelfleisch, Rinder-Mix, Geflügel, Fisch, Pansen, Blättermagen, Wild etc. natürlich tiefgefroren oder frisch erhältlich.

Eine ausgewogene Abwechslung der verschiedenen Sorten – mit püriertem Gemüse/Obst/Öl und Joghurt, Kefir oder Quark ergänzt – reicht wirklich aus, um die Gesundheit des Hundes zu erhalten.
Einmal die Woche geben wir eine Mineral/Vitaminmischung dazu, je nach Jahreszeit ist es möglich, glaubt man, es sei nötig, auch Kräuter und andere Zusatz Präparate zu geben.

Verschiedene Öle, wie z.B. Lachs-, Lein- oder Olivenöl sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Auch hier können die Öle öfter gewechselt werden.

Ein leckerer Gemüseobstmix kann z.B. aus pürierten Äpfeln, Birnen, Bananen, Möhren, Gurken, Zucchini und Salaten bestehen. Zitrusfrüchte sollte man, wegen des hohen Säuregehaltes, nicht verwenden. Auch blähende Gemüsesorten möglichst vermeiden. Wer in der kalten Jahreszeit Vitamin C zugeben möchte kann dies mit Kiwi zum Gemüsemix oder Hagebuttenpulver aus dem Fachhandel tun.
Natürlich gibt es auch hier getrocknete Gemüsemischungen zu kaufen. Diese müssen nur mit heißem Wasser aufgegossen werden und nach einer Einweichzeit können sie püriert werden.

Unsere Hunde werden getreidefrei gefüttert, da unsere älteren Hunde Arthrose haben und die im Getreide enthaltenen Stoffe die Arthrose fördern. Hier finden wir in gekochte Kartoffeln Ersatz..
Wir empfinden dies alles überhaupt nicht als so schwierig, es ist jedoch deutlich mehr Arbeit als einen Sack Trockenfutter zu öffnen und einen Becher davon in den Napf zu schütten. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Die Umstellung des Körpers eines Hundes kann mehrere Wochen dauern und mit Durchfall und schleimigem Stuhl einher gehen. Nach ca. spätestens 6 Wochen sollte die Verdauung wieder normal funktionieren.

Natürlich gibt es auch Hunde, die das Barfen nicht vertragen oder es nicht mögen!

Unser Greyhound Toby verträgt z.B. kein Geflügel. Luomi, die Galga, frisst ALLES und Paulo ist etwas wählerisch was die Fleischsorten angeht, deswegen koche ich das Fleisch manchmal für ihn. Was natürlich auch für die anderen eine willkommene Abwechslung ist und gern angenommen wird! So sollte sich jeder, der sich für das Barfen interessiert, mit den Möglichkeiten dieser Fütterungsweise einmal näher befassen und auch die Meinungen der mittlerweile groß gewordenen „Barferfraktion“ lesen und hören.

Die Meinungen der Tierärzte zum Thema Rohfütterung gehen auch sehr stark auseinander. Viele Tierärzte verdienen natürlich an den von Ihnen empfohlenen Futtermarken, was natürlich ein Grund ist…
Viele Tierheilpraktiker tendieren ehre zu Rohfütterung.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zum Thema und informieren Sie sich gut!
Wir barfen weiterhin mit unseren Hunden. Sind wir unterwegs in den Urlaub, gibt es auch schon einmal ein Trockenfutter bzw. ein Dosenfutter, weil es doch manchmal zu umständlich ist, so bei uns, wenn wir mit dem Wohnwagen unterwegssind. Unsere Hunde vertragen die Umstellung ohne Probleme, gut wäre es, dies einige Wochen vor Urlaubsantritt zu testen, damit es im Urlaub keine Durchfälle oder andere Problematiken gibt! Nicht jeder Hundedarm reagiert gleich auf Veränderung der Futtersituation!

Kaum ein gesunder Mensch ernährt sich nach „Fahrplan“ mit exakt abgewogenen Nährstoffen, keiner wiegt seine Mahlzeiten ab, hier sehe ich bei gesunden Hunden auch keinerlei Bedarf! Wir sorgen für abwechslungsreiches Futter um eine einseitige Ernährung zu vermeiden.

Siehe hierzu auch folgenden Bericht:>>B.A.R.F. – Alternative Fütterungsformen als Basis ganzheitlicher Tiergesundheit<<

( Barbara Adomait)
1. Vorsitzende

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Der Renninstinkt eines Greys basiert auf einem gut ausgebildeten Beutetrieb, und er kennt seinesgleichen von der Bahn nur als Konkurrenz. Wenn Sie einige Greyhounds zusammen laufen lassen, die sich nicht gut kennen, so ist es ratsam ihnen Maulkörbe aufzuziehen, um ein versehentliches Beißen zu verhindern. Greyhounds sind nicht aggressiv gegen andere Hunde, aber sie werden durch das gemeinsame Rennen stimuliert und da kann es passieren, dass sie sich gegenseitig „knapsen“. Trotz der Maulkörbe sollten Sie die Greyhounds immer beobachten, denn sie könnten durch die Spalten im Maulkorb trotzdem noch ein Ohr des anderen Hundes erwischen! Maulkorbpflicht ist eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme, wenn es sich um eine Gruppe von Greyhounds handelt.

Hier noch ein paar wesentliche Beobachtungen zum Thema „Wesen“ des „Exracers“

Kampf oder Spiel?
Aggressives Verhalten bei Greyhounds
von Judy Kody Paulsen

Alle Hunde spielen… wirklich?
Kann es sein, daß einige gar nicht nicht wissen wie? Renn-Greyhounds haben ihr Leben lang gelernt, zu konkurrieren. Es kann schwierig wenn nicht sogar unmöglich sein, all die Verhaltensänderungen, die sich beim Renn-Greyhound durch sein Training ergeben haben, aufzulösen. Das zu ignorieren kann verheerende Folgen haben.

Es liegt in der Verantwortung jedes neuen Besitzers, das zu akzeptieren…..bitte lesen sie hier weiter Exracer Greyhound Forum

Quelle: http://www.info-hz.de/greyhound/index.php

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Greyhounds sind in der Lage, wie andere Hunde, zu paddeln um zu schwimmen.
Der Unterschied zu „normalen“ Hunden besteht darin, dass Greyhounds sehr mager sind (in der Regel weniger als 16% Körperfett haben). Sie haben sehr kurzes Haar, welches ihnen weniger Auftrieb gibt als einem Hund mit langem, dichten Fell. Auch isoliert das kurze Fell sie nicht gut in kaltem Wasser.

Während Greyhounds schwimmen, werden sie auch sehr schnell müde.
Denken Sie daran, dass sie Kurzstreckensprinter sind und keine Marathonläufer. Sie ermüden innerhalb einer Minute oder noch schneller und können dann leicht ertrinken, wenn ihnen nicht geholfen wird, oder aber sie keine Schwimmweste tragen.

Wenn Sie sich einen Hund wünschen, der viel schwimmen soll, so ist ein Greyhound keine gute Wahl. Sie ziehen trockenen Boden und ein weiches Sofa dem Wasser vor. Haben sie einen Pool zuhause, dann zeigen sie Ihrem Greyhound, wie er herauskommt, falls er einmal unbeobachtet hinein springen sollte. Er hat keine Zeit einen Ausgang zu suchen, da er innerhalb weniger Minuten ertrinken wird!

Möglicherweise müssen Sie ihm mehrmals zeigen, wie er aus dem Pool kommt, indem sie mit ihm ins Wasser gehen und ihn zur Treppe führen. Behandeln Sie ihn wie kleine Kinder an einem Pool, nie den Blick von ihnen abwenden. Wenn Sie Ihren Greyhound mit auf ein Boot nehmen möchten, so stellen Sie bitte sicher, dass er zu jeder Zeit eine Schwimmweste trägt.

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Generell NEIN!

Aus folgendem Grunde: Greyhounds sind Sichtjäger. Sie können Hasen noch in einer halben Meile Entfernung problemlos erspähen. Wenn sie Wild oder andere jagdbare Objekte (z.B. kleine Hunde/Katzen die weglaufen) sehen, löst dies ihren Jagdtrieb sofort aus. Selbst ein weit entferntes Auto oder Fahrradfahrer/Jogger können den Jagdtrieb auslösen! Ein Greyhound hat nach dem ersten Galoppsprung schon 50 km/h auf dem „Tacho“, nach 3 Sprüngen ist er, wenn nötig, auf Höchstgeschwindigkeit (bis zu 80 km/h)! Diese extrem hohe Geschwindigkeit birgt die Gefahr in sich. Unebenes Gelände, z.B. ein Rübenfeld, kann zum Sturz des Greyhounds führen. Meist enden diese Stürze, aufgrund der hohen Geschwindigkeit, mit einem Knochenbruch oder gar demTod, da sie sich beim Sturz überschlagen unddas Genick brechen können! Des Weiteren sind sie nicht an Straßenverkehr und Autos gewöhnt. Sie wissen nicht, dass es gefährlich ist eine Straße oder Bahnlinie zu überqueren.
Wenn ein Greyhound mit dieser hohen Geschwindigkeit in ein Auto läuft, ist dies oft nicht nur für den Hund tödlich, sondern auch für die Insassen des Fahrzeuges sehr gefährlich.
Greyhounds haben keine Angst vor Autos, weil sie diese nicht kennen.
Ist ein Greyhound erst einmal los gelaufen, so stößt unser Rufen bei ihm auf taube Ohren. Nichts und niemand kann ihn von der Ausübung der Jagd abbringen. Auch wenn er im Garten oder auf der Hundewiese hört und zurückkommt.
Lassen Sie sich bitte nicht dazu hinreißen, wenn Sie ihrem Greyhound Freilauf gönnen möchten, ihn in uneingezäuntem Gelände abzuleinen! Fahren sie lieber zu einem eingezäunten Auslauf. Auch ein langer Strand mit Steilklippe ist ideal, bei Dünen sollten sie auf Zäune achten. Eine Reithalle ist auch eine gute Möglichkeit Ihren Greyhound mal frei toben zu lassen.
Joggen und Radfahren mögen manche Greyhounds auch, aber bitte in Maßen!!!
10 bis 20 min reichen vollkommen aus. Denken Sie bitte immer daran: Ein Greyhound ist ein Kurzstreckensprinter über meist 480 m. Lange Trabphasen über Stunden können seiner Gesundheit schaden. In früheren Zeiten sind die Greyhoundtrainer noch mit ihren Greyhounds morgens früh vor dem Füttern 8 Meilen gejoggt, der Rückweg galt der Abkühlung und Muskellockerung und wurde im Schritt gegangen.
Wir können Ihnen nicht verbieten ihren Hund abzuleinen, aber bitte bedenken Sie die hier aufgeführten Gründe, die eindeutig gegen das Ableinen von solch hoch entwickelten Jagdspezialisten bzw. Rennhunden sprechen! Nicht umsonst liest man immer wieder von beim Freilauf zu Tode gekommenen Windhunden.

Greyhounds die entlaufen legen in kürzester Zeit lange Strecken zurück. Haben sie Wild erlegt oder ist dieses glücklicherweise entkommen, findet der Greyhoundnicht zum Ausgangspunkt der Jagd zurück! Er ist ein Sichtjäger und käme nicht auf die Idee seine Fährte zurück zu verfolgen, er wird umherirren und nach seinem Zuhause oder Herrchen Ausschau halten. Darum wird meist überTage nach entlaufenen Windhunden gesucht. Manche werden niemals mehr gefunden!

BITTE leinen Sie Ihren Greyhound nur in gesichertem Gelände ab!!!

Wir retten diese Hunde aus ihrem Ursprungsland nicht vor dem Tode, damit sie hier durch Unachtsamkeit ums Leben kommen!

 

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