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Diese Seite widmet sich der weltweiten Kampagne „Save The Macau Greyhounds“,

um der Tierschutzgruppe ANIMA Macau zu helfen, die Greyhounds von Macau zu retten und Zuhause in Europa, Australien, Neuseeland, den USA und anderswo auf der Welt zu finden.

Es ist jetzt offiziell – Das Canidrom von Macau, die Hölle auf Erden, die schlimmste Windhundrennbahn der Welt, wird bis Juli 2018 geschlossen!!!

Jetzt ist es wichtig ANIMA Macau zu helfen,  das die Regierung von Macau zustimmt, die 650 Greyhounds im Canidrome in die Obhut von ANIMA Macau zu übergeben.
Um geeignete Zuhause für jeden der 650 Greyhounds zu finden.
Wenn die Regierung nichts tut, werden die Greyhounds allmählich während des Rennbetriebs bis 2018 kontinuierlich beseitigt und die Überlebenden werden nach Vietnam verkauft, wo kommerzielle Hunderennen legal sind, und in China, Indien und Pakistan, wo sich illegale Rennstrecken ausbreiten. Oder einige von ihnen werden am Ende in den  Fleischhandel verkauft.

Hier finden Sie Details, Informationen und Updates über laufende Initiativen und Appelle, und lesen Sie, was Sie tun können, um ANIMA Macau zu helfen.

Bitte liken und teilen Sie diese Seite mit Ihren Freunden und helfen Sie uns zu helfen, die Greyhounds von Macau zu retten!

Sie können der Facebook-Gruppe folgen:
Https://www.facebook.com/groups/474600119583003/
Vielen Dank!

ProGreyhound ist in Kontakt mit Grey2k worldwide und Pet Levrieri

um die Rettung der Macau Greyhounds zu unterstützen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und hoffen das diese armen Geschöpfe aus China befreit werden können!

Haben Sie einen Sofa-Platz frei für einen dieser Greyhounds?

Melden Sie sich bei uns – ob zur Adoption oder als Pflegestelle:

ProGreyhound Büro

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

 

 

 

Bob´s Trödelnews

Hallo ihr Lieben,

 

 

ja, ich bin’s wieder, euer Bob.

 

Samstag war es wieder so weit. Der nächste Trödelmarkt stand an.

Ich merke es ja schon,

wenn Frauchen freitags unruhig hin und her wuselt und Kisten und Kasten von der Garage in den Wagen schleppt.

Ich drehe ihr dann, auf meinem Kissen liegend, ostentativ den Rücken zu und tu so,

als wenn ich gar nichts merken würde.

Doch an diesem Freitag dauerte das Beladen des Wagens sehr viel länger als sonst.

Frauchen plante doch nicht etwa ein ganzes Trödelwochenende? Abwarten und sehen war für mich die einzige Möglichkeit.

 

Inzwischen bin ich schon ein richtig alter „TrödelGrey“ und kenn den Tagesablauf in- und auswendig.

Also hieß es Samstag in aller Frühe aufstehen, Gassi gehen, ins Auto steigen,

auf meinen Schlafplatz fallen und weiterschlafen.

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Das fällt beim Schaukeln des Wagens ja nicht wirklich schwer.

Doch an diesem Samstag war es morgens schon ganz schön warm, da konnten auch die geöffneten Fenster nicht viel bewirken.

Während Frauchen die Standtische aufbaute und den Trödel arrangierte,

 

blieb ich auf meinem Posten im Wagen und hielt alles unter Beobachtung.

Die Türen standen alle weit auf und so konnte ich es gut aushalten.

Eigentlich ist es nicht mehr nötig Stefanula bei der Arbeit zuzusehen,

denn sie weiß genau, was sie macht.

Sowohl beim Aufbau des Trödelstands als auch bei mir hatte sie alles im Griff.

Wie immer war für alles und alle bestens vorgesorgt.

Für mich gab es eine große Schüssel Wasser, die ich bei diesem Wetter gerne auch mit Besucherhunden teilte.

Natürlich hatte sie auch mein Frühstück mitgenommen und so konnte ich,

als sie mit dem Aufbau fertig war, in aller Ruhe frühstücken.

An der frischen Luft bekommt man ja doch einen größeren Hunger als Zuhause.

Als ich fertig gefressen hatte, konnte ich meinen Verdauungsschlaf halten und die Arbeit Frauchen überlassen.

Da es immer wärmer wurde gestaltete Stefanula mir auch noch ein beschattetes Plätzchen draußen auf der Wiese.

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Es besuchten uns viele Menschen an unserem Stand.

 

Sie kamen nicht nur um sich die Auslagen anzusehen.

Viele blieben bei mir stehen, streichelten mich und sprachen mit Frauchen über die Tierschutzarbeit von ProGreyhound e.V.

Einige Besucher kamen sogar wieder nur, um mich zu treffen.

Das ist schon ein tolles Gefühl, ich werde langsam eine kleine Berühmtheit auf dem Sprödental- Trödelmarkt in Krefeld.

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Ganz lieb war es, dass die Menschen, auch wenn sie keinen Trödel gekauft haben,

gerne eine Spende in die Spendendose von ProGreyhound gegeben haben.

Wo doch jetzt bald wieder neue Leidensgenossen, dieses Mal aus Rumänien,

anreisen und wir für sie ein schönes Zuhause suchen wollen.

Da sind Frauchen und ich für jeden Cent dankbar, der in unserer Spendendose landet.

Wenn ihr mich auch einmal persönlich kennen lernen möchtet, kommt einfach vorbei.

Unser Stand ist nicht zu übersehen und ich schon mal gar nicht.

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Gegen 16 Uhr fing Stefanula an einzupacken und ich freute mich schon auf einen schönen

Spaziergang am Bach entlang

und auf einen gemütlichen Abend mit leckerem Abendessen und meinem weichen Schlafplätzchen.

Doch da musste ich noch etwas warten, denn Stefanula hatte dieses Mal sehr viel Trödel mitgebracht.

Auch mit der Hilfe ihrer Schwester, die für den Tierschutz Willich e.V. trödelt,

dauerte es eine ganze Weile, bis die letzten Sachen verstaut waren und wir die Heimfahrt antreten konnten.

 

Ach so – allen Greys sei Dank war es kein TRÖDELWOCHENENDE über mehrere Tage.

Nein, Frauchen hatte neuen Trödel bekommen und deshalb dauerte das Be- und Entladen des „Trödelmobils“

diese Mal etwas länger als sonst.

Aber ich glaube, sie ist immer dankbar, wenn sie gut erhaltenen Trödel bekommt,

denn nur so können wir zwei den armen Greys auf dieser Welt ein klein wenig helfen.

In diesem Sinnen bis zum nächsten Mal,

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euer TrödelGrey BOB

Wir sagen DANKESCHÖN!!!!!!

In der letzten Woche kam ein Paket bei uns an voll mit tollen Geschirren, Halsbändern und Leinen – nagelneue!!!!

DSC_0063Liebe Melanie, lieber Oliver, ihr seid super!!!

Soooo schöne Sachen für unsere Pflegehunde!!!

 

Das ganze PG-Team sagt DANKE, DANKE, DANKE an:

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Wir erwarten aus Rumänien CAYLA, CARINO und CARAMELO

Alle 3 stammen aus einer Beschlagnahmung bei einem Jäger in Rumänien.

Sie sind Geschwister und konnten von einer rumänischen Tierschützerin vor der Tötung bewahrt werden.

 

Die 3 suchten dringend einen Übernahme Verein – wer kann da schon „nein“ sagen -bei solch entzückenden Schätzen???

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links CARAMELO rechts CARINO
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links CAYLA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sobald die 3 reisefertig sind geht es schon los nach Deutschland auf ihre Pflegestellen.

 

Vielen, vielen Dank an unsere neuen Pflegestellen die so spontan „ja“ gesagt haben – ihr seid einfach SPITZE!!!!!!!!!!!!!!!

 

Wir denken, dass sie Ende Juli, Anfang August auf die Reise gehen können!

 

Wer sich jetzt schon verliebt hat ruft schnell an:

 

Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

Heike Pilz und Gabi Wiebking

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

Nächster Windhundspaziergang am 16.07.2017 – Hülser Berg, Krefeld

Liebe Windhund- und Hundefreunde,

 

der nächste Windhund- Spaziergang führt uns am 16.07.2017 wieder einmal zum Hülser Berg. Wir treffen uns, wie gehabt, um 13.30 Uhr auf dem Parkplatz des Lokals Bergschänke, Rennstieg 1, 47802 Krefeld. Nach einer etwa 90- minütigen Wanderung durch das Hülser Bruch werden wir gegen 15 Uhr in der Bergschänke einkehrten. Dort werden wir den Spaziergang, wie immer, bei Kaffee, Tee, Kuchen oder einer deftigen Mahlzeit beenden. Wir hoffen auf gutes Wetter und würden uns sehr freuen, wenn ihr Lust und Zeit hättet uns zu begleiten. Bitte meldet euch kurz an, gebt uns die Anzahl der teilnehmenden Personen und Hunde an und hinterlasst bitte eine Telefonnummer, unter der man euch erreichen kann, falls sich kurzfristig etwas ändern sollte.

Für die Anmeldung nutzt bitte folgende Mailadresse: beatrice.tenhaef@progreyhound.de

Wir freuen uns auf euch und eure Vierbeiner,

euer ProGreyhound- Team

 

Dankeschön!!!!!

„DANKESCHÖN!!!“ sagen wir den Mitgliedern der „K- 9 Unit Mülheim an der Ruhr“, die seit Jahren das Open Air Hunde Event in Mülheim an der Ruhr ausrichten. Mit dem Reinerlös dieses Events helfen sie jedes Jahr einer anderen Tierschutzorganisation. In diesem Jahr wurde die Spende in dreistelliger Höhe ProGreyhound e.V. übergeben, um die Tierschutzarbeit für die irischen Greyhounds zu unterstützen. Wir bedanken uns bei Wolfgang Schneider und seinen Mitstreitern recht herzlich, dass sie diese Veranstaltung ins Leben gerufen haben und nun schon mehrere Jahre erfolgreich präsentieren. Wir wünschen den Mitarbeitern der K- 9 Unit auch für die nächsten Jahre viel Erfolg bei der Durchführung, auf dass auch weiterhin Vereine, die sich für Not leidende Tiere einsetzen, unterstützt werden können.

Wir freuen uns, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sein dürfen und sagen noch einmal „DANKESCHÖN“ für eure Unterstützung.

 

Euer ProGreyhound- Team

Update Nikita

Nikita hat sich hier mittlerweile gut eingelebt.

Er kommt freudig angelaufen, wenn es raus geht.

Im Garten gräbt er bisher keine Löcher, legt sich aber gerne in die Löcher, die Bonnie buddelt.

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Wenn er in ein Haus mit Garten einzieht, möchte er einen mindestens 180 cm hohen Zaun, nach Möglichkeit ohne freie Sicht über die Felder.

Sein Jagdtrieb ist rassetypisch sehr ausgeprägt.

Mit anderen Hunden kommt er langsam immer besser zu recht,

nach einem Kennenlernen mit dem anderen Hund klappt es aber dann ganz gut.

Er möchte nicht zu kleinen Hunden ziehen.

Die erinnern ihn doch zu stark an seinen vorherigen Beruf als Jäger.

Nikita besucht die Hundeschule und hat dadurch schon sehr viel Sicherheit im Alltag bekommen.

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Mit Menschen ist er nur lieb, ob groß oder klein, er nimmt alle schmusenden Hände dankbar an.

Er hat jetzt seinen ersten Urlaub mit uns verbracht.

Wir waren in den Bergen zum Wandern, er läuft prima mit, zieht nicht an der Leine und achtet schon sehr auf das obere Ende der Leine.

Die 12 stündige Autofahrt hat er, bis auf die Pausen, schlafend verbracht.

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Restaurantbesuche sind mit ihm sehr entspannt, gleich wenn man seine Decke ausgebreitet hat,

legt er sich hin, meist neben die Decke, aber hinlegen muss man sie ihm.

Er bettelt nicht am Tisch und es bringt ihn auch nichts aus der Ruhe.

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Zu Hause bleibt er stundenweise alleine mit seiner momentanen Partnerin Bonnie.

 

Ganz alleine haben wir noch nicht ausprobiert.

Ich denke aber, das dürfte kein Problem sein.

Er jault nicht, bellt nicht, sondern schläft auf seinem Lieblingsplatz in der Küche.

Von der wilden tobenden Bonnie lässt er sich auch nicht aus der Ruhe bringen.

Wenn er mal Bonnie´s  Spielaufforderung nachkommt und beide durch den Garten pesen, gibt es keine Probleme.

 

Ganz toll ist, das wir ihn aus so einem wilden Getobe sogar schon richtig abrufen können.

Er versucht einfach alles richtig zu machen.

Nikita ist sehr neugierig, wenn Menschen bei uns am Garten vorbeigehen, dann rennt er an die Pforte und schaut einfach, was die wohl machen. Kommt jemand rein, schnuffelt er und marschiert dann wieder weg.

 

 

Im Haus gibt es gar keine Probleme, von Anfang an war er stubenrein, es wurde auch nichts angeknabbert.

Allerdings muss alles essbare gaaaanz weit nach oben geräumt werden 😉

 

 

 

Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

Heike Pilz und Gabi Wiebking

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

 

Bob der Lebensretter – immer wieder werden dringend SOFORT Blutspenden benötigt!

Liebe Leute,

 

hier meldet sich schon wieder euer Bob.

Nach meinem letzten Einsatz beim infostand vor dem Fressnapf in Tönisvorst hatte ich auf ein paar ruhige Tage gehofft –

spazieren gehen, chillen auf dem Sofa oder im Garten,  …..

 

Aber meistens kommt es ja doch andres als man (Hund) denkt.

 

Am Montag war Haute Couture angesagt.

Frauchen und ich sind zu Robyn gefahren, da sich dort die „Schneiderwerkstatt“ für Robyns und meinen Regenmantel befindet.

Robyns Frauchen und meine Stefanula nähen Mäntelchen für Irland und wollten jetzt für uns nähen.

Mein Regenmantel wird aus grasgrünem Softshell genäht,

das hieß für mich anprobieren, hinlegen, nähen, anprobieren, hinlegen, nähen, anprob……  .

Ich kam mir vor wie im Fitness- Studio: rauf, runter, rauf, runter, rauf, …… .

 

 

Dann endlich wurde alles zusammen gepackt und ab nach Hause.

Im Auto träumte ich schon vor meinem leckeren Barf, vom Sofa und vom Kuscheln mit Stefanula.

Ich lag gerade im tiefsten verdauungsschlaf, da klingelte  das Telefon.

Die Tierklinik – ein kleiner Labrador benötigte dringend Blut.

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Also nichts wie ab ins Auto, in die Klinik, auf den Tisch, viele Hände, Nadel, Schlauch und das Blut floss.

Ich kenne die Prozedur ja schon, aber Frauchen hatte ich trotzdem jederzeit im Blick.

Leider floss dieses Mal nicht ganz so viel Blut, aber wir wissen,  es hat fürs erste gereicht.

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In der Klinik waren sie dann noch so lieb und haben sich meine Pfote angesehen, denn ich konnte nicht richtig auftreten.

Und siehe da, aus einem kleinen Riss unter dem Ballen haben mir die Ärzte doch tatsächlich ein kleines Steinchen herausgeholt.

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Zu Hause gab es für mich dann eine kleine Leckerei, Wasser mit ein klein wenig Malzbier, das ist lecker!!!

Aber ich hoffe, dass so schnell nun kein Hund mehr Blut benötigt.

Obwohl, Robyn hat sich auch registrieren lassen und kann nun auch als Blutspender helfen, wenn ein anderer Hund krank ist.

Übrigens hat Frauchen am nächsten Tag in der Klinik nachgefragt – dem Labby geht es wieder gut.

Bob sei Dank!!! 😉

So viele Greyhounds warten in Irland…..

….und wir würden ihnen gerne helfen ein Ticket in ein neues Angstfreies  und geborgenes Leben zu bekommen!!!

Aber ohne Eure Hilfe als Pflegestelle schaffen wir das nicht.

Bitte meldet Euch schnell bei uns – all diese Greyhounds warten sehnsüchtig auf ein Sofaplätzchen!!!

Kontakte für die Adoption und Pflegestellen

ProGreyhound Büro

Heike Pilz und Gabi Wiebking

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

babe
Big Babe /Rüde
benny
Benny/Rüde
buddy
Buddy/Rüde
chris
Chris/Rüde
doger
Doger/Rüde
foxy
Foxy/Rüde
fran
Fran/Rüde
Jack
Jack/Rüde
marty
Marty/Rüde
mike
Mike/Rüde
mondo
Mondo/Rüde
paddy
Paddy/Rüde
panther
Panther/Rüde
polo
Polo/Rüde
tommy
Tommy/Rüde
whip
Whip/Rüde

 

 

 

 

tara
Tara/Hündin

 

leo
Leo/Rüde
blacki
Blackie/Rüde
darren
Darren / Rüde

EXPORT von irischen Greyhounds nach China

Greyhounds werden nicht nur nach Spanien sondern auch nach China ( wir berichteten im letzten Jahr schon darüber) und Pakistan verkauft
– Greyhounds die nicht genug Profit bringen oder gar nicht auf die Rennbahn kommen sondern getötet würden,
bringen dann doch noch Geld ein wenn man diese armen Greyhounds in solche Länder verkauft,
wo es keinerlei Tierschutzgesetze gibt und die Greyhounds keine Chance auf  ein Leben nach der Rennbahn haben
– nein sie werden getötet oder auf dem Fleischmarkt verkauft und lebendig gekocht!!!
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CAGED nw hat ein Projekt gestartet,
das wir unterstützen und hoffen,
dadurch weitere Unterstützer dafür zu finden
um dem Export irischer Greyhounds nach China etc. entgültig zu stoppen!
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Vielen Dank an Rita James und CAGED für ihren Einsatz für die  Greyhounds!!!
Bitte helft mit die Greyhounds zu retten – denn nur gemeinsam sind wir stark und können etwas verändern!!!
Euer PG Team

Immer aktuell – wir suchen Pflegestellen!!!

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Unsere irischen Tierschützer ertrinken in Greyhounds…DRINGEND:

 

Wir haben viele Informationen über das Wesen, den Charakter und auch die körperlichen Eigenschaften eines Greyhounds aus dem Tierschutz zusammengestellt (http://www.progreyhound.de/category/der-greyhound/). Bitte beachten Sie, dass der Greyhound mit anderen Hunderassen nicht vergleichbar ist und einen starken Jagdtrieb besitzt.

Sollten Sie Interesse haben einen Pflegehund aufzunehmen, lesen Sie bitte im Vorfeld unsere Pflegstelleninformationen und

„Der Greyhound als Haustier“ um sich erst einmal grundlegend über den Greyhound zu informieren.

Sollten Sie danach immer noch interessiert sein einem Greyhound ein Pflegeplätzchen bei sich an zu bieten, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

Nachdem Sie nun optimal über den Greyhound informiert sind und wir uns telefonisch kennengelernt haben, würden wir uns gerne persönlich von Ihren häuslichen Gegebenheiten überzeugen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir sicherstellen möchten, dass für Pflegehund und -familie alles passend ist. Danach würden wir den richtigen Greyhound für Sie finden, Ihren Pflege-Grey.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ihr ProGreyhound-Team

Telefonisch sind wir unter folgender Nummer/Email erreichbar:

ProGreyhound Büro

Heike Pilz und Gabi Wiebking

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

 

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ProGreyhound lebt von Ihren Spenden!

Damit wir auch weiterhin -auch ohne unseren Shelter, den wir leider aufgeben mussten – Greyhounds nach Deutschland holen können und unsere irischen Tierschützer vor Ort unterstützen können, bitten wir an dieser Stelle dringendst um Ihre Unterstützung!!!
Ihr PG – Team

!!! Wir benötigen DRINGEND Pflegestellen !!!

Ebenso dringend benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung, da ein Teil unserer Pflegehunde kostenpflichtig untergebracht werden muss um ihre Ausreise und somit ihr Weiterleben zu sichern!!!

Für ihre Spenden nutzen Sie bitte unser Konto:

Bankverbindung:
ProGreyhound e.V.
Volksbank Krefeld e.G.
BLZ: 320 603 62
Konto: 120 927 40 15
IBAN: DE 79 320 603 62 120 927 40 15
BIC: GENODED1HTK

 

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Des weiteren sammeln wir weiterhin:

 

Halsbänder und Leinen (gut erhalten) für unsere eigenen Pflegehunde,
sowie Halsbänder, Leinen und anderes gut erhaltenes Hundezubehör für unsere irischen Tierschützerinnen, um sie bei ihrer Arbeit ein wenig zu unterstützen.

 

Schließlich machen sie es erst möglich, Hunde zu retten, da sie sie von den Trainern, Züchtern und aus den Pounds holen!

 

An dieser Stelle werden wir Sie immer wieder informieren, wenn wir Ihre Hilfe in Form von Sach- oder Geldspenden benötigen.

 

Vielen Dank schon einmal vorab.

 

Sollten Sie Lust, Zeit und die Möglichkeiten haben uns bei unserem Projekt zu unterstützen, so melden Sie sich doch bitte per Mail:
info@progreyhound.de
Bleiben Sie uns auch weiterhin gewogen, denn ohne Sie und Ihre Hilfe können wir diese wichtige Arbeit zum Schutze der Greyhounds nicht fortsetzen!

 

Ihr PG Team

info@progreyhound.de

 

Konsequente Ethik im Auslandstierschutz

Liebe Freunde und Förderer von PG, liebe Besucher unserer Homepage,

Dorothee Meinhardt hat für unseren befreundeten Verein Tieroase Birkenschold für Tiere in Not e.V. einen Artikel unter der Überschrift:
„Warum eigentlich ein Greyhoundbus – Gedanken dazu von Dorothee“ verfasst.
In dem Artikel beschreibt Frau Meinhardt das Schicksal der Greyhounds in Irland und England sehr genau, hat sie doch einige Zeit dort gelebt.

Wir bitten Sie sehr, diesem Artikel Ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken, denn Frau Meinhardt spricht uns aus der Seele. Punkt für Punkt stimmen wir ihr zu. Wer den Artikel gelesen hat, der weiß, warum die Tieroase Birkenschold unter größten Anstrengungen einen Greyhoundbus erworben und so umgebaut hat, dass mehrere Greyhounds (und auch andere Rassen) in Irland aus den DogPounds abgeholt und artgerecht transportiert werden können. Und der geneigte Leser wird dann auch wissen, warum wir in unserer Freizeit den Aufbau unserer Pflegestelle voran treiben und Sie hin und wieder um eine kleine Spende bitten. Diese Hunde brauchen uns, da sie in ihren Heimatländern eine „Wegwerfware“ sind – diese wundervollenTiere!

Warum es den Tieroasen-Bus gibt oder: Konsequente Ethik im Auslandstierschutz

Während des Sommerfestes konnte man ihn betrachten – den großen, grünen Mercedes- Sprinter Bus, mit dem bereits viele Greyhounds in die Tieroase und auch zu anderen Organisationen außerhalb Irlands transportiert werden konnten, um so in Familien vermittelt zu werden und einem ungewissen Schicksal in ihren Herkunftsländern beziehungsweise der Tötung zu entgehen.

Ein riesiger Greyhound prangt auf ihm und das ‚Starfish Poem’, das Credo all jener, die sich um jedes einzelne Tier bemühen und niemals aufgeben – trotz des immer gleichen Einwands, dass man so das Grundproblem einer strategischen Überproduktion von Windhunden in Irland, Großbritannien oder Spanien nicht lösen kann.

Ja, das Problem ließe sich nur über eine stringente gesetzliche Regulierung in der EU lösen, die jede Form der tierlichen Ausbeutung wie kommerzialisierte Windhundrennen oder auch die spanische Hasenhatz verbietet. Dies würde jedoch zunächst ein Bewusstsein für die Problematik und ein Umdenken in der Bevölkerung voraussetzen. Beides ist derzeit Zukunftsmelodie.

Warum?

Windhundrennen sind in Großbritannien der drittwichtigste Zuschauersport – das Wettmedium ‚Greyhound’ generiert milliardenschwere Jahresumsätze. Es handelt sich um eine riesige Industrie, die im Falle Irlands auch noch zum einen zu 50% in staatlicher Hand ist und staatliche Zuwendungen genießt sowie zum anderen durch EU-Subventionen für strukturschwache Agrarräume unterstützt wird.
Wir alle hier in Europa finanzieren die Grausamkeit der Industrie also mit.
Rund 75% aller in Irland produzierten Hunde werden nach Großbritannien oder auch in die USA, nach Neuseeland und Australien exportiert, ohne, dass die Zucht dachverbandlich reglementiert oder überwacht wäre. Auch die Zucht ist also ein riesiges Geschäft in einem strukturschwachen Land. Der Staat verdient, Trainer verdienen, die Rennbahnbetreiber und ihr Personal, die Wettbüros, die Werbebranche, ja und letztlich werden auch die Arbeitsplätze
von Tierärzten und Vivisektionslaboren durch die Industrie finanziert.

Darauf zu hoffen, dass in absehbarer Zeit ein Ende der kommerzialisierten Windhundrennen zu erreichen wäre, ist deshalb illusorisch.
Was geschieht nun mit den ausgedienten Renn- und Zuchthunden?
Viele Hunde werden noch auf der Rennbahn getötet, da sie aus ökonomischen Gründen schon bei Bagatellverletzungen für ihre Besitzer zu ’surplus dogs’ (Überschusshunden) werden. Der ökonomische Wert des Durchschnittsrennhundes in Großbritannien liegt bei ca. £50, etwa €58. Ein Formular, was beim Ausscheiden eines Rennhundes aus der lizensierten Industrie in GB ausgefüllt werden muss, sieht unter anderem extra die Tötung aus ökonomischen Gründen vor, man muss nur ein Kästchen ankreuzen und der Bahntierarzt erledigt diese Arbeit mit einer letalen Injektion.

Trainer halten oft hundert und mehr Hunde in ihren Zwingern. Alles, was kein Geld bringt, muss raus. Hier steht keine Tierliebe im Vordergrund, sondern ökonomische Interessen. Manche Hunde bleiben bei den Trainern und vegetieren dort vor sich hin. Andere werden weiterverkauft, verschenkt, auf Gumtree.co.uk angeboten (ähnlich eBay), an Jäger oder Labore abgegeben. Der Verbleib Tausender ist jedoch schlichtweg nicht nachvollziehbar. Sie
verschwinden, als hätten sie nie gelebt – namenlose Kreaturen in Statistiken, die noch
niemand geschrieben hat.

Einige Fälle der illegalen Entsorgung dieser surplus dogs wurden in den letzten Jahren durch den investigativen Journalismus oder die Arbeit der Tierschützer in GB und Irland bekannt. Der daraus resultierende öffentliche Unmut zwang die Industrie, öffentlichkeitswirksam über die Problematik der ausgedienten Rennhunde nachzudenken und Tierschutz- und Adoptionsprogramme ins Leben zu rufen.

Seit 1975 wurden über den britischen Rennverband rund 70 Vermittlungsstellen aus dem Boden gestampft, die Renngreyhounds als Haustiere vermitteln. Diese Organisation nennt sich Retired Greyhound Trust (RGT). Neben Festangestellten sind ca. 1.000 Freiwillige im Einsatz. Finanziert wird die Arbeit zu großen Teilen über den British Greyhound Racing Fund (BGRF). Von den rund 10.000 Rennhunden, die jährlich aus dem Renngeschäft aussteigen,
werden so offiziell knapp 4.000 vermittelt, jedoch ist diese Zahl unbereinigt, da z.B. ins Ausland verschickte Hunde mit eingerechnet werden. Für die übrigen Ex-Racer ist in den Aufnahmestellen kein Platz.

In Irland begnügt man sich seitens des Dachverbandes der Industrie mit der Stellungnahme, dass man um den Tierschutz bemüht sei, eine institutionalisierte Vermittlung existiert nicht.
Die britischen RGT-Rescues nehmen ausschließlich Hunde auf, die über den Dachverband
lizensiert wurden, also Ohrmarkierungen tragen und im Renngeschäft involviert waren. Für alle übrigen sind diese Stellen nicht zuständig. Sie landen entweder in den Dog Pounds (Tötungsstationen) oder werden anderweitig entsorgt.
Auch in Irland landen viele Hunde in Dog Pounds. Sie werden als Streuner von Hundefängern aufgegriffen oder dort abgegeben. Während andere Rassen erst nach 5 Tagen getötet werden dürfen, bleiben den Greyhounds 24 Stunden Lebensfrist, da ihre Vermittlungschance bei Null
liegt. Die Tötungsrate von Greyhounds liegt in Dog Pounds bei weit über 90%, denn insbesondere in Irland genießt der Greyhound ein Ansehen wie hierzulande Kampfhunderassen; zudem gilt er als Nutz- und nicht als Haustier.

Manche Hunde werden in ihr Herkunftsland Irland zurück transportiert. Entweder, um dort ohne öffentlichen Aufschrei getötet zu werden oder aber, weil sie dort über dubiose Kanäle zur Zucht, Jagd, im Labor oder anderweitig weitergenutzt werden. Der wohlklingende Euphemismus dafür ist ‚bringing them back to the farm’.

Neben den inländischen Vermittlungsstellen des RGT werden auch Hunde in das kontinentaleuropäische Ausland transportiert. LKW-Ladungen von ausgedienten Rennhunden erreichen so Vermittlungsstellen überall in Europa, auch in Deutschland. Die Hunde werden zumeist nicht abtrainiert, sondern landen ‚kalt’ direkt vom Rennzwinger im LKW. Zudem werden sie nicht an das Leben in der Außenwelt herangeführt. Für einen 3-4jährigen Hund,
der nichts weiter kennt als das Leben im Rennzwinger, ist dies oft hoch traumatisierend. Die Hunde werden vom Rennverband kostenfrei abgegeben. Nachdem das Leben des Hundes auf der Bahn schon keinen Wert hatte, werden sie nach ihrer ‚Karriere’ auch an manch zweifelhaft operierende Vermittlungsorganisation, die ohne Vorkontrollen Hunde abgibt, weitervermittelt. Die Greyhounds bleiben so weiterhin eine namenlose Ware, die lediglich
von A nach B verlagert wird. Diese Maßnahmen zielen insgesamt nicht auf ernsthaften Tierschutz ab, sondern dienen der Bereinigung der Statistiken, denn diese Hunde gelten dann als vermittelt via RGT und erscheinen nicht mehr als ungeklärte Fälle in den jährlichen Zahlen.

Zudem nimmt der RGT auch Tötungen vor – nicht nur von Hunden, bei deren Gesundheitszustand eventuell noch von einer ‚Erlösung’ zu sprechen wäre (wer beurteilt das?), sondern auch von Greyhounds, die als zu gefährlich (!) gelten, um sie vermitteln zu können. Das hat Peter Laurie, Ex-Trainer und amtierender Geschäftsführer des RGT, gerade erst wieder in einem Interview bestätigt.

Zusammenfassend lassen sich zwei Fakten festhalten:

– Der RGT arbeitet selektiv. Nicht für alle Rennhunde steht ein Rettungsplatz zur Verfügung. Und nur lizensierte Ex-Racer kommen in den Genuss einer
Weitervermittlung über den RGT. Rechnet man die Zucht mit ein, die nicht über das Greyhound Board of Great Britain lizensiert ist, kann man grob davon ausgehen, dass rund 50% aller Greyhounds in Großbritannien nicht in den Genuss eines RGTVermittlungsplatzes kommen.

– Die Transporte ins kontinentaleuropäische Ausland sind Öffentlichkeitsarbeit und somit Marketinginstrument. Die Verschiebung von Greyhounds in das Ausland oder zurück nach Irland ist ein lukratives Zusatzgeschäft und dient dem Reinwaschen des angekratzten Images der Industrie.

Neben den offiziellen Vermittlungsorganen gibt es in GB und Irland private Rescues wie zum Beispiel HUG (Homes for Unwanted Greyhounds), Erin Sighthounds, PAWS, TIA Greyhound&Lurcher Rescue, Kerry Greyhounds UK und viele andere. Diese Stationen sind private Organisationen, die keinerlei Zuwendungen seitens der Industrie erhalten. In Eigeninitiative arbeiten Tierschützer hier für jeden einzelnen Hund. Es werden Hunde aus Dog Pounds aufgenommen, von Trainern, Züchtern und Zigeunern freigekauft (in Irland ein massives Problem hinsichtlich des Tierschutzes), Hunde, die auf den rund 10 nicht lizensierten Rennbahnen (‚flapping tracks’) gelaufen sind, kranke, alte und optisch unattraktive Tiere finden dort einen sicheren Lebensplatz, oft bis an das Ende ihrer Tage. Jede Organisation hat ihre eigene Arbeitsweise, trägt ihre eigene Handschrift, doch in einem ist man sich einig: Mit diesen Ärmsten der Armen, die auf den Stationen landen, soll kein Geschäft mehr gemacht werden und man will sich die Unabhängigkeit von den übermächtigen Dachverbänden erhalten, um frei agieren zu können. Nur so bleibt gewährleistet, dass nicht nur die gesunden und lizensierten Hunde, sondern auch alte, kranke, traumatisierte Greyhounds und die Hunde aus den Dog Pounds eine kleine Chance haben.

Doch das hat einen enormen Preis.

– Das Geld ist knapp. Während der RGT sich sicher finanziert vermarkten kann, müssen private Vermittlungsstationen selbst Geld beschaffen. Dies ist neben dem Tagesgeschäft eine mühselige Arbeit. Für aufwändige Werbemaßnahmen ist schlichtweg kein Geld und keine Manpower über.

– Die Zeit ist knapp. Während der RGT bereits auf den Rennbahnen für seine Arbeit wirbt und jährlich auf über 500 Shows, Festen und Events präsent ist, bleibt den privaten Organisationen oft nicht die Zeit, sich der Öffentlichkeit bekannt zu machen und durch Präsenz oder aber durch Gespräche mit den Medien neue Adoptanten zu gewinnen.

– Das Interesse ist knapp. Die Vermittlung gestaltet sich schwierig. Wie bereits erwähnt, werden in Irland kaum Greyhounds vermittelt. Ohne die aktive Hilfe von außen, also durch Tierheime im Ausland, wäre keine effiziente Vermittlung möglich. Der nie abreißende Strom von immer neuen Hunden, die auf ein Zuhause warten, macht die Mithilfe aus dem Ausland unabdingbar, auch und vor allem für die Hunde, die nicht über Dachverbände lizensiert waren.

Eine Fahrt nach Irland ist mit zwei Fahrern, die an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gehen, in bestenfalls 4-5 Tagen machbar. Sie wird immer kostenintensiver, Verdienstausfälle nicht mitgerechnet. Die Arbeit zu Hause bleibt liegen. Der Bus muss ausgerüstet, gewartet und unterhalten werden. Fähren zu buchen, die einen Bus mit 16 Hunden transportieren, ist fast unmöglich geworden. Auch in Irland müssen sich genügend freiwillige Helfer finden, die mit den Auserwählten zum Tierarzt fahren, um sie reisefertig zu machen. Der Aufwand ist auf beiden Seiten immens.

Warum fahren wir also nach Irland und holen die Hunde selber, wenn sie doch ganz komfortabel, frei bis Bordsteinkante, geliefert werden könnten? Weil wir daran glauben, dass es sich für jeden einzelnen Hund lohnt, aufzustehen und einen weiten Weg zu gehen. Weil es noch mehr wären, die in dunklen Kanälen verschwinden und sterben würden, gäbe es den unabhängigen Tierschutz in Irland und Großbritannien nicht. Und weil durch die restriktiven
Aufnahmebedingungen des RGT für jeden aufgenommenen Greyhound ein namenloser Hund der übrigen 50% verschwindet.

Praktizierte Ethik kann und darf aber weder veräußerlich noch teilbar sein. Diese Aussage sollte bitte nicht so verstanden werden, dass nicht jeder Hund ein Grund zur Freude ist, der es nach Deutschland oder ein anderes Land in eine Familie schafft. Auch soll die Leistung all derer, die sich für RGT-Hunde auf genauso liebevolle und freiwillige Weise einsetzen, in keinster Weise kleingeredet werden!

Es macht für die Tiere keinen Unterschied, welcher Hund wie ein neues Zuhause erhält – sie haben es alle gleichermaßen verdient und für jeden Hund, der aufs Festland kommt, wird in England oder Irland wieder ein Platz frei. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass umfassender Tierschutz nicht an selektiven und willkürlichen Grenzen haltmachen darf.

Die Rennindustrie ist weder in Irland noch in Großbritannien in der nächsten Zeit willens oder in der Lage, eine nachhaltige Verbesserung des Tierschutzes zu erwirken oder der Grausamkeiten Herr zu werden, die im Kontext dieser Industrie an den Hunden verübt werden. Aber es gibt weder einen Grund, sich ihrer rigiden Vermittlungspolitik zu beugen, noch die Ärmsten der Armen, die Hunde in den Dog Pounds, Streuner, Alte und Kranke, einfach entsorgte oder nicht lizensierte Hunde zu vergessen. Alle sind Wesen, die unserer Achtsamkeit und unseres Schutzes bedürfen und alle wollen leben. In kleinen Schritten und mit aller zu Ende gedachten Konsequenz kann Auslandstierschutz so die Lebenswirklichkeit einiger Weniger verändern, die sonst kaum eine Chance hätten – auch und gerade weil wir sie nicht alle retten können.

Das ‚Starfish Poem’ erzählt von einem Jungen, der am Strand eine Menge Seesterne findet. Er beginnt, einen nach dem anderen behutsam ins Meer zurück zu werfen, damit er weiterleben kann. Ein älterer Mann beobachtet ihn dabei und belächelt sein Tun: „Ach, lass das doch. Du kannst sie nicht alle retten!“
„Vielleicht kann ich nicht alle retten.

Aber für den einen verändert sich die ganze Welt.“

Quellen:
Homepage des Retired Greyhound Trust: http://www.retiredgreyhounds.co.uk/
Homepage des British Greyhound Racing Fund: http://www.bgrf.org.uk/
Homepage des British Greyhound Racing Board: http://www.thedogs.co.uk/

Interwiew mit Peter Laurie im offiziellen Organ der britischen Buchmacher Bookmakers Office Supplies:
http://www.bosmag.co.uk/old-graders-dont-just-fade-away/

Independent Review of the Greyhound Industry in Great Britain. A Report by Lord Donoughue of Ashton for the
British Greyhound Racing Board and the National Greyhound Racing Club (= Donoughue Report),
http://www.greyhounds-donoughue-report.co.uk