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Am Sonntag den 28.01.2018 ist es wieder soweit – die britische Rennindustrie feiert sich selbst,

ungeachtet der vielen, vielen Greyhounds die ihr Leben auf den englischen Rennbahnen verloren haben,

von ihren Besitzern getötet oder ins Dogpound entsorgt wurden, um dort schlußendlich ebenfalls den Tod zu finden.

Die Tierschutzorganisation C.A.G.E.D in England veranstaltet diesen Protest vor dem Veranstaltungsort der Award Verleihung!

 

3. Kölner Galgo-Marsch Samstag den 27.01.2018

cache_2480670729Zum 3ten Mal wird in Köln gegen  die Jagd mit Galgos, Podencos und anderen Jagdhundrassen demonstriet.

Wer Zeit findet sollte dabei sein, um diese Demo und damit die Galgos und andere Jagdhundrassen zu unterstützen!!!

Das Team von ProGreyhound

40 Jahre Albert Mooren Halle am 21.01.2018

Wir feiern mit vielen anderen zusammen das 40jährige Bestehen der Albeert Mooren Halle in Grefrath-Oedt.

In der Zeit von 11:00 Uhrbis 16:00 Uhr sind wir mit unserem Infostand dabei!

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Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher!

Euer PG-InfoTeam

 

Vera und Rocky2 kommen im Februar

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Vera – ca. 7 Jahre – Ankunft Feb. 2018
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Rocky2 – ca. 2 Jahre – Ankunft Feb. 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden hübschen haben das Glück eine Pflegestelle gefunden zu haben und kommen Anfang Februar nach Deutschland!

Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

adoption@progreyhound.de
Telefon: 02841 / 6001350

 

 

 

Als dritte im Bunde darf sich dann auch Lady mit den Beiden auf den Weg nach Deutschland machen.

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LADY – ca. 2 Jahre – Ankunft Feb. 2018

COOPER ist heute angekommen!

Cooper ist ein wundervoller lieber und ruhiger Greyhound, der gut mit kleinen Hunden auskommt. Er geht perfekt an der Leine neben seinem Pflegefrauchen den Weg entlang.

Wenn Cooper sich ein wenig eingelebt hat berichten wir wieder über ihn.

Er war etwas verdattert was in der neuen Welt so alles los ist und wusste gar nicht wo er zuerst hin schauen sollte.

Wer Cooper kennen lernen möchte kann ihn auf seiner Pflegestelle in Ligsdorf im schönen Elsass besuchen.

 

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Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

adoption@progreyhound.de
Telefon: 02841 / 6001350

Der neue Newsletter ist da!!!

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Unser Dezember Newsletter – ein Rückblick auf das letzte halbe Jahr – bitte auf den NL klicken um ihn komplett zu lesen.

NOTFALL!!!

Uma ist zurück…

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Nach über einem Jahr kommt nun unser damaliger Notfall Uma zurück.

Sie wurde in die Familie vermittelt, die auch unsere Dawn kurz vorher adoptierte.

Leider kristallisierten sich nach einiger Zeit Uneinigkeiten mit der vorhandenen Bearded Collie Hündin heraus.

Die beiden Damen fanden nicht zueinander und es gab immer Reibungspunkte die die Organisation innerhalb des Rudels erschwerten.

Auch die regelmäßigen Gasthunde der Familie waren für Uma ein Grund zur Unruhe.

Ihre Familie hat es sich nicht leicht gemacht Uma zurück zu geben.

Sie haben lange probiert und versucht die beiden Damen zusammen zu einem guten Miteinander zu bewegen.

Leider blieben alle Bemühungen erfolglos.

Somit wird unsere 8 Jahre alte Uma wieder zum Notfall.

Die ältere Dame kann auf unserer Pflegestelle in Ennepetal unterschlüpfen.

Wir suchen aber dringend eine Endstelle für sie,

ist sie doch schon im gesetzteren  Alter und wünscht sich einen ruhigen Sofaplatz um endlich im Zuhause ankommen zu können.

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Bitte überlegen Sie, ob Sie nicht ein Plätzchen für Uma haben.

Haben Sie Interesse an ihr?

Dann rufen Sie uns an und besuchen die hübsche Maus auf ihrer Pflegestelle.

Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

adoption@progreyhound.de
Telefon: 02841 / 6001350

Wir suchen ehrenamtliche Helfer!

Für unsere Arbeit an den Infoständen suchen wir engagierte ehrenamtliche Helfer,

die mit uns gemeinsam interessierte Menschen über das Schicksal

der Greyhounds informieren und unser kleines Warenangebot zum

Verkauf anbieten.

Der Erlös dient ausschließlich zur Rettung der Greyhounds.

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Für diejenigen, die gerne im Tierschutz helfen möchten,

aber keinen / oder keinen weiteren Hund adoptieren können,

ist die „Infoarbeit“ auf den Messen und Hundeevents eine interessante und schöne Tätigkeit.
Falls Sie Bedenken haben, dass Ihr Wissen zum Thema

„Renngreys auf den kommerziellen Rennbahnen und ihr Schicksal“

nicht ausreichend ist, so wird es Sie vielleicht beruhigen,

dass auch wir klein angefangen haben.

Unsere erfahrenen Mitarbeiter werden Sie begleiten und anleiten.

Schon bald werden Sie die Fragen der Standbesucher ebenso sicher beantworten können, wie unser Info-Team!
Der Tag am Infostand beginnt mit dem Aufbau des Standes gut eine Stunde

vor dem eigentlichen Beginn der jeweiligen Veranstaltung und endet

mit dem Abbau des Standes nach Veranstaltungsschluss.
Die Zusammenarbeit des Infoteams für die Greyhounds bereitet sehr viel Spaß

und man lernt viele nette Menschen und Hunde kennen.
Selbstverständlich bekommen Sie von uns eine Mappe zur Informationsarbeit.

So können Sie sich im Vorfeld schon einmal informieren,

was die Arbeit am Stand alles beinhaltet.

 

Wenn Sie gerne helfen möchten melden

Sie sich bitte bei Frau Tenhaef:

 

ProGreyhound Büro

beatrice.tenhaef@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

 

Vielen Dank – wir freuen uns auf Sie!

 

Ihr PG – Infostand Team

 

Barney …. ein Traum in schwarz!

Unser Barney kam am letzten Donnerstag in Nettetal an und wurde auf dem direkten Weg zu seiner Pflegestelle nach Ennepetal gebracht.

Dort versteht er sich sehr gut mit den vorhandenen Greyhounds.

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Der erste Eindruck von Barney:

Er ist ein lieber aufgeschlossener Greymann der prima an der Leine geht.  Ein toller Kerl der seiner neuen Familie viel Freude bereiten wird!

Wenn Barney sich ein wenig eingewöhnt hat berichten wir wieder über ihn.

 

Kontakt für die Adoption

ProGreyhound Büro

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

Cayla, Caramelo und Carino…

… warten weiterhin auf ihre Ausreise. In Rumänien dauern diese Dinge wohl sehr, sehr lange.

Sie sind alle 3 ausreisefertig.

Sobald die Papiere an unsere rumänische Tierschützerin übrgeben wurden,

kann die Reise nach Deutschland sofort losgehen!

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Wir wären überglücklich wenn dies noch in diesem Jahr geschehen würde,

und die 3 Hübschen bald eine Chance auf einen eigenen Sofaplatz hätten.

Neues von Louis – sein Frauchen schreibt uns folgende Zeilen

Hallo,

 

jetzt ist Louis schon über ein halbes Jahr hier und der letzte Fall von „Ich gebe dich wieder zurück!!!“ ist Monate her.

Albern

 

Wir sind zu einem Team zusammen gewachsen und auch andere sehen uns inzwischen als „Einheit“.

 

Jaaa, Sie von ProGreyhound  hatten recht, das passt schon so

(auch wenn er die falsche Farbe hat ;)).

Ich dachte, es ist an der Zeit für einen Zwischenbericht, oder

„Was ein Hund in einem halben Jahr lernen kann“:

Beinsalat

– Menschen sind super! Die können schmusen, und verteilen Leckerli.

 

 

Alle klasse.

(Bisher reagieren auch fast alle Leute begeistert auf Louis.

Er läuft gute Werbung für die Rasse und ausgemusterte Renngreys.)

– Weiche Bettchen, Decken und Kopfkissen sind toll.

Mit einem Fleecepullover an den Rücken gekrault zu bekommen auch.

Chef

– Treppen gehen, hoch und runter.

Es half, die Stufen nach oben mit zunehmenden Mengen von Erdnussbutter zu bestreichen, bisschen klebrig, aber motivierend.

– Grundbegriffe wie Sitz, Platz, Halt, Bleib, Komm.

 

 

Und „NEIN!“, großzügig angewendet auf „Küchenschubladen ausräumen“,

„Schuhe zerkauen“, „Essen stehlen“, „in die Küche pinkeln“ oder gerne auch „Katzenhaufen fressen“.

Frauchen ist eine furchtbare Spaßbremse.

– An der Leine laufen, und zwar ohne das Frauchen durch die Gegend zu zerren oder sich selbst die Luft abzuschneiden.

So gut, dass er sogar von den Leuten im Schäferhundeverein gelobt wird.

Mauselochmeditation

– Es gibt Futter, regelmäßig, lecker, abwechslungsreich und reichlich.

 

 

Es ist nicht notwendig, jeden Müll aufzustöbern und zu fressen.

Macht sich bemerkbar in einem deutlich verbesserten „Nein!“

zu „guter Hund!“ Verhältnis.

Besonders Spaß macht es, ihm neues Obst und Gemüse anzubieten.

Louis liebt alles, von der Birne bis zum Chinakohl.

Model

– Spielen.

Es ist noch ein wenig ungelenk und verhalten, aber hin und wieder tobt er tatsächlich mal mit anderen Hunden.

Die seltsamen kleinen Wesen mit Schlappohren als „Hunde“ zu erkennen hat allerdings etwas gedauert.

Angebellt werden ist allerdings immer noch recht unheimlich,

da versteckt man sich besser hinter Frauchen.

– S-Bahn fahren, sich in Restaurants benehmen, nur ins eigene Auto springen,

vor dem Bäcker auf’s Frauchen warten.

SoErnst

Man kann ihn inzwischen durchaus auch mit in die Stadt nehmen.

 

 

– Vertrauen. Das Frauchen verlangt schon keine wilden Stunts,

einfach mal mitgehen und schauen, was sie diesmal vorhat.

Vielleicht springt ja ein Apfel dabei raus.

Naja, vielleicht nicht gerade, wenn sie Richtung Dusche geht, vorsichtshalber.

Sie kommt auch immer wieder zurück, wenn sie mal weg ist.

Was er NICHT gelernt hat:

– Betteln.

Die Idee, er könnte von meinem Essen etwas abbekommen kommt ihm gar nicht.

Das darf gerne so bleiben.

 

Liebe Grüße von Louis und Frauchen

Neue Bilder von Jimmy… er wartet nun schon über ein Jahr auf SEIN Zuhause…

Am vergangenen Mittwoch kam die Fotografin Julia Hoffmann,

zu unserer Pflegestelle in Falkenstein wo unser Pechvogel Jimmy seit über einem Jahr auf seine Menschen wartet.

 

Über die Facebookseite

Fellnasenfotohilfe

die den Tierschutzvereinen hilft, gute Fotos für ihre Vermittlungstiere zubekommen. Es werden dort Aufrufe gestartet, die sich an professionelle- und Hobby – Fotogafen richten.

Diese werden gebeten sich bei den Vereinen zu melden, wenn sie bereit sind unentgeldlich die Tiere für die Webseiten der Vereie zu fotografieren.

Wir – bzw Jimmy hatte das Glück, dass sich Julia Hoffmann bei uns meldete!

Und hier kommen die tollen Fotos -wenn sich da mal keiner verliebt 😉

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Vielen, vielen Dank an Julia Hoffmann und die Fellnasenfotohilfe

für diese tolle Unterstützung!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt für die Adoption

ProGreyhound Büro

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

Update Margo

Am vergangenen Feiertag haben wir uns auf den Weg gemacht, um unsere Pflegestelle in Diethartdt zu besuchen.

Wir waren gespannt wie es Margo so ergangen ist und wie sie sich gemacht hat.

Natürlich ist alles bestens, die kleine Margo-

(für einen Greyhound ist sie wirklich klein -nicht größer als die zum Rudel gehörige Galga)

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– hatte sich ja schon sehr schnell ins vorhandene Rudel eingefügt und ist eine aufgeschlossene, liebenswerte und lustige Hündin geworden.

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Sie liebt es zu schmusen und ist dem Menschen sehr zugetan. Ebenfalls liebt sie ihre Kumpels und spielt für ihr Leben gerne mit ihnen im großen Garten – da geht dann auch schon mal richtig die Post ab, wenn die Greyhounds toben.

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Einen schönen Spaziergang haben wir dann auch noch zusammen unternommen – Margo ist die Perfektion an der Leine, ihr Jagdtrieb ist sehr verhalten, generell kümmert es sie wenig, wenn Rehe oder anders Wild ihren Weg kreuzen.

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Alles in allem ist Margo die perfekte Ergänzung für die Familie in der schon ein oder mehrere  Greyhounds leben. Am liebsten mit Garten wo alle zusammen spielen und rennen können.

Katzen oder Kleintiere sollten allerdings nicht vorhanden sein.

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Kontakt für die Adoption

ProGreyhound Büro

adoption@progreyhound.de

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Dennis McKeon, Ein Wort über Maulkörbe und Jagdtrieb

Ich wünschte, ich bekäme eine 50 Dollarnote für jedes Mal, wenn ich jemanden sagen höre…
„Der Grund, warum Greyhounds diese Maulkörbe tragen ist, weil sie bösartig sind.“

Nun, jeder der auch nur im Geringsten mit den Rennhunden der National Greyhound Association vertraut ist, wird von dieser absurden Aussage erstaunt sein. Wie kann jemand so etwas denken? Diese Hunde sind universell bekannt für ihre freundliches, süßes und zärtliches Wesen.
Nun, um zu verstehen, wie diese Charakterisierung ein Teil der Kurzbeschreibung des Renn-Greyhounds wurde, müssen wir auf die frühen Tage der Anti-Racing Bewegung zurückblicken. Eben als die Leute, die am Wenigsten über den Greyhound wussten, sich diese Erzählung ausdachten, aufschrieben und bis heute weiterführen.

 

 

Es gab eine Zeit, in der den meisten jungen Greyhounds die Möglichkeit gegeben wurde, nach lebendiger Beute zu coursen (die Pest der Hasen), bevor sie ihre Rennkarriere begannen.

Die Anti-Racing-Aktivisten der 1970er und 80er Jahre fokussierten einen Großteil ihrer Energie und Anstrengungen um die Jagd auf lebende Beute durch Greyhounds verbieten zu lassen. Irgendwann hatten sie in manche Gegenden Erfolg.
Die Art, wie sie ihre Punkte darstellten, war es den Greyhound als „trainiert um zu töten“ und als Ergebnis dieser Barbarei, blutrünstig und vollkommen unberechenbar, darzustellen. Und natürlich trugen sie Maulkörbe.
Unnötig zu sagen, die alten Medien hatten einen riesigen Spaß daran diesen Unsinn weit und breit zu verbreiten, und somit wurde erschaffen „Die Entstehung des Buches berühmter Greyhound Mythologie“.

Wir werden nicht auf die Probleme eingehen, die diese giftige Propaganda für die Pioniere der Greyhoundadoption aus den Reihen der Rennen brachte, oder für die erste Generation ausgemusterter Greyhounds, die die erste Generation (und mehrere spätere Generationen) des organisierten ausgemusterte Greyhounds als Haustier Phänomen waren.

In ihrer realen Welt tragen Greyhounds Maulkörbe, damit sie sich nicht gegenseitig bei Spiel- oder Raufeinheiten verletzen und für ihre eigene Sicherheit, sollte eine diese Einheiten aus dem Ruder laufen. Durch die sehr dünne Haut und den relativ geringen Körperfettanteil wird die Haut schnell verletzt und reißt, wie die meisten Besitzer ausgemusterter Renner gelernt haben. Sie tragen sie nicht (und haben es niemals), weil sie eine allgemeine und akute Bedrohung für die Menschen sind.

Heutzutage bestehen Rennprofis darauf, dass alle Greyhounds während der Freilaufzeiten Maulkörbe tragen, weil es bis zu 25 – 30 Greyhounds in einem Freilauf geben kann. Dieses, zum wiederholten Male, dient dem Schutz des Greyhounds.

Maulkörbe sind keine Strafmaßnahme.

Die Hunde können Wasser trinken und in den Freiläufen herumschnüffeln – oder an der hinteren Regionen ihrer Nachbarn – je nach Vorliebe. Der Maulkorb stellt einfach eine schützende Barriere gegen Verletzungen dar, falls es zu gelegentlichen Raufereien oder Kämpfen kommt. Und das kann in Sekundenschnelle passieren, wenn stark konkurrierende Greyhounds, auf dem Höhepunkt ihres Lebens und ihrer Kraft, Anstoß an den gegenseitigen Eskapaden nehmen.

Nun lesen wir immer mal wieder von den Unglücken der Haustier-Greyhounds, die als Teil einer Gruppe ohne Maulkorb spielen durften.

Ein Kampf bricht aus, wird zu einem Gerangel und bevor die Ordnung wieder hergestellt werden kann, müssen einer oder mehrere Beteiligte dringend notfallmedizinisch versorgt werden – oder schlimmer. Und es kann sehr viel schlimmer kommen.

Und wieder müssen wir den Greyhound unter die Lupe nehmen in Bezug zu tausenden Jahren ausgewählter Züchtung auf einen bestimmten Zweck hin. Sie sind genetisch programmiert um Beute zu jagen (oder Beuteersatz, wie im Rennen oder Coursing) und wenn sie die Beute erwischen, sie schnell zu erlegen.

Diese genetische Programmierung ist das, was wir landläufig „Jagdtrieb“ nennen.

Nun haben alle Hundeartigen diesen Jagdtrieb mehr oder weniger ausgeprägt. Im Fall des Sportgreyhounds jedoch lauert dieser ununterdrückbare Wille zu sehen, zu jagen und zu erlegen, direkt unter ihrer sehr dünnen Haut – und er kann bei der kleinsten Provokation durchbrechen. Tausende Jahre ausgewählter Züchtung auf eine spezifische Funktion hin werden dies tun.

Der Auslöser zum Hervorrufen dieses Jagdtriebs muß kein bewegtes Objekt oder der Schrei eines Hasen in Not sein. Es kann das Aufjaulen eines anderen Hundes sein, der einfach nur während einer kleinen Gallopprunde getreten wurde oder der einfach nur dabei stand.

Es ist nichts, was der Greyhound kontrollierenkann, oder ihr abtrainieren oder wegwünschen könnt.

Je größer die Spielgruppe, desto größer ist die Chance, dass Greyhounds ohne Maulkorb sich gegenseitig wirklich verletzen können, sollten die Dinge nur leicht aus dem Ruder laufen. Wenn die Raserei beginnt, ist sie nicht anders zu kontrollieren, als sich selbst in die Menge zu stürzen und den oder die Hunde, die angegriffen werden, an einen sicheren Ort zu bringen.

Es ist selbstverständlich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Dinge so weit eskalieren, signifikant dadurch reduziert wird, wenn alle möglichen Teilnehmer einen Maulkorb tragen. Das ist grundlegende, allgemeine Logik.

Ich weiß, dass es schwierig für euch sein kann euch euer verschlafenes, elegantes, sittsames, spitznasiges Sofaornament als einen grimmigen und feurigen Jäger vorzustellen, der in der Lage ist tödliches Verhalten auf der Grundlage eines einzelnen Geräusches an den Tag zu legen.

Aber sie können und sie werden, besonders wenn wir entscheiden, dass sie nur die eine passive Seite haben. Dies ist garantiert nicht der Fall. Und dies ist, warum im Fall der Maulkörbe, eine Unze Vorbeugung mehr Wert hat, als eine Schiffsladung Heilung.

Wir haben es mit echten Jagdhunden aus Fleisch und Blut zu tun, die genau dazu gezüchtet wurden (oder einer Abart davon) über unzählige Generationen und tausenden von Jahren. Egal welche launenhaften Vorstellungen ihr über euren Greyhound habt,

so wahr sie in seiner häuslichen Umgebung auch sein können, bedenkt dass ihr Essenz, als eine Sportrasse mit ungewöhnlich hohem Jagdtrieb und der Möglichkeit darauf in dem Bruchteil einer Sekunde zurückzugreifen, nicht weniger wahr ist.

Im Fall des Zweifels – holt die Maulkörbe raus.

Copyright, 2016
Übersetzt von Nadine Stehmann fürs Greyhound Forum. Genehmigung des Originalautos liegt vor.

 

Vielen Dank, an das Greyhoundforum, dass wir diesen Artikel verwenden dürfen!

Euer PG – Team


Salome – Rhoda (Follow me) – Nach fast 2 Jahren verliert Salome ihr Zuhause

 

Salome ist nun auf ihrer Pflegestelle in Rheinfelden in der Schweiz und wartet auf ihre 2. Chance ein eigenes Zuhause zu finden.

Lesen Sie hier – was Salome zu berichten hat:

Im Gegensatz zu meinen Freunden und Geschwistern, konnte ich damals der Hölle aus Irland entfliehen und als ich dann auch noch adoptiert wurde, war ich die glücklichste Grey-Hündin, die man sich nur vorstellen kann. Ich dachte es zumindest…

Nach fast zwei Jahren musste ich meine neugewonnene Freundschaft und mein Zuhause verlassen. Ich hatte zu Beginn grossen Trennungsschmerz und wollte mich am liebsten wie einen Schatten an meine Menschen festnähen, um sie nie mehr wieder zu verlieren…aber auch das hat sich sehr zum Positiven geändert.

Ich fühle mich wieder sicher, denn ich kam zu meinen neuen Pflegeeltern mit einem schwarzen, wunderschönen Grey-Rüden namens Bowie, der mir die schmerzhafte Lücke in meinem Herzen wieder mit Geborgenheit und Freude am Leben füllte.

Die Menschen, bei denen ich jetzt bin, knuddeln mich den ganzen lieben Tag lang.

Ich erfahre so viel Nähe und Liebe, am liebsten möchte ich hier gar nicht mehr weg. Die Wunden heilen und ich blühe wieder so richtig auf.

Es tut gut, geliebt zu werden und ich höre oft, dass ich ein TraumGrey sei!

sa1Ich bin ein lebensfroher Hund, der gerne mit seinem Menschen lange Strecken wandert, joggt und neben dem Fahrrad herläuft. Das alles mache ich mit Ausdauer und richtig viel Freude. Ich bin aber auch froh, wenn man mir mal sagt, dass ich langsam machen muss, denn ich überschätze meine Kräfte oft und das mit meinen fast sieben Jahren.

Ja sogar Bällchen finde ich ganz toll.

Auch wenn ich Bowie sehr liebe, ich hätte doch gerne alle Streicheleinheiten und die volle Aufmerksamkeit ganz für mich alleine.

So bin ich halt…ich kann von Liebe gar nicht genug bekommen, weshalb ich mir Menschen wünsche, die nur mich und keinen anderen Zweithund lieben. Ich will deren Nummer eins sein!

Tut mir leid Bowie, aber unsere Wege werden sich trennen…

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…denn ich merke, dass ich noch nicht angekommen bin.

Ich möchte nicht egoistisch sein und anderen Greys die Chance geben, Liebe zu verspüren.

Es fällt mir unendlich schwer, diesen Schritt zu wagen.

Deshalb halte ich somit weiterhin Ausschau und ich bin mir ganz sicher,

dass da draussen, irgendwo, mein Mensch auch nach mir Ausschau hält.

Wir finden uns, irgendwann…versprochen!

sal

Kontakt für die Adoption

ProGreyhound Büro

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