Cayla, Caramelo und Carino…

… warten weiterhin auf ihre Ausreise. In Rumänien dauern diese Dinge wohl sehr, sehr lange.

Sie sind alle 3 ausreisefertig. Sobald die Papiere an unsere rumänische Tierschützerin übrgeben wurden, kann die Reise nach Deutschland sofort losgehen!

Wir wären überglücklich wenn dies noch in diesem Jahr geschehen würde, und die 3 Hübschen bald eine Chance auf einen eigenen Sofaplatz hätten.

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Neues von Louis – sein Frauchen schreibt uns folgende Zeilen

Hallo,

 

jetzt ist Louis schon über ein halbes Jahr hier und der letzte Fall von „Ich gebe dich wieder zurück!!!“ ist Monate her.

Albern

 

Wir sind zu einem Team zusammen gewachsen und auch andere sehen uns inzwischen als „Einheit“.

 

Jaaa, Sie von ProGreyhound  hatten recht, das passt schon so

(auch wenn er die falsche Farbe hat ;)).

Ich dachte, es ist an der Zeit für einen Zwischenbericht, oder

„Was ein Hund in einem halben Jahr lernen kann“:

Beinsalat

– Menschen sind super! Die können schmusen, und verteilen Leckerli.

 

 

Alle klasse.

(Bisher reagieren auch fast alle Leute begeistert auf Louis.

Er läuft gute Werbung für die Rasse und ausgemusterte Renngreys.)

– Weiche Bettchen, Decken und Kopfkissen sind toll.

Mit einem Fleecepullover an den Rücken gekrault zu bekommen auch.

Chef

– Treppen gehen, hoch und runter.

Es half, die Stufen nach oben mit zunehmenden Mengen von Erdnussbutter zu bestreichen, bisschen klebrig, aber motivierend.

– Grundbegriffe wie Sitz, Platz, Halt, Bleib, Komm.

 

 

Und „NEIN!“, großzügig angewendet auf „Küchenschubladen ausräumen“,

„Schuhe zerkauen“, „Essen stehlen“, „in die Küche pinkeln“ oder gerne auch „Katzenhaufen fressen“.

Frauchen ist eine furchtbare Spaßbremse.

– An der Leine laufen, und zwar ohne das Frauchen durch die Gegend zu zerren oder sich selbst die Luft abzuschneiden.

So gut, dass er sogar von den Leuten im Schäferhundeverein gelobt wird.

Mauselochmeditation

– Es gibt Futter, regelmäßig, lecker, abwechslungsreich und reichlich.

 

 

Es ist nicht notwendig, jeden Müll aufzustöbern und zu fressen.

Macht sich bemerkbar in einem deutlich verbesserten „Nein!“

zu „guter Hund!“ Verhältnis.

Besonders Spaß macht es, ihm neues Obst und Gemüse anzubieten.

Louis liebt alles, von der Birne bis zum Chinakohl.

Model

– Spielen.

Es ist noch ein wenig ungelenk und verhalten, aber hin und wieder tobt er tatsächlich mal mit anderen Hunden.

Die seltsamen kleinen Wesen mit Schlappohren als „Hunde“ zu erkennen hat allerdings etwas gedauert.

Angebellt werden ist allerdings immer noch recht unheimlich,

da versteckt man sich besser hinter Frauchen.

– S-Bahn fahren, sich in Restaurants benehmen, nur ins eigene Auto springen,

vor dem Bäcker auf’s Frauchen warten.

SoErnst

Man kann ihn inzwischen durchaus auch mit in die Stadt nehmen.

 

 

– Vertrauen. Das Frauchen verlangt schon keine wilden Stunts,

einfach mal mitgehen und schauen, was sie diesmal vorhat.

Vielleicht springt ja ein Apfel dabei raus.

Naja, vielleicht nicht gerade, wenn sie Richtung Dusche geht, vorsichtshalber.

Sie kommt auch immer wieder zurück, wenn sie mal weg ist.

Was er NICHT gelernt hat:

– Betteln.

Die Idee, er könnte von meinem Essen etwas abbekommen kommt ihm gar nicht.

Das darf gerne so bleiben.

 

Liebe Grüße von Louis und Frauchen

Neue Bilder von Jimmy… er wartet nun schon über ein Jahr auf SEIN Zuhause…

Am vergangenen Mittwoch kam die Fotografin Julia Hoffmann,

zu unserer Pflegestelle in Falkenstein wo unser Pechvogel Jimmy seit über einem Jahr auf seine Menschen wartet.

 

Über die Facebookseite

Fellnasenfotohilfe

die den Tierschutzvereinen hilft, gute Fotos für ihre Vermittlungstiere zubekommen. Es werden dort Aufrufe gestartet, die sich an professionelle- und Hobby – Fotogafen richten.

Diese werden gebeten sich bei den Vereinen zu melden, wenn sie bereit sind unentgeldlich die Tiere für die Webseiten der Vereie zu fotografieren.

Wir – bzw Jimmy hatte das Glück, dass sich Julia Hoffmann bei uns meldete!

Und hier kommen die tollen Fotos -wenn sich da mal keiner verliebt 😉

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Vielen, vielen Dank an Julia Hoffmann und die Fellnasenfotohilfe

für diese tolle Unterstützung!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

Heike Pilz und Gabi Wiebking

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

Liebe Windhundfreunde, liebe Leserinnen und Leser,

es ist jedes Jahr eine kleine Überraschung,

was die Aussteller bei den „Herbstpfoten“ mit ihren Ständen

präsentieren und wie die Besucher die verschiedenen Angebote würdigen und annehmen.

Als Veranstalter dieser kleinen Messe ist es uns bewusst,

dass wir nur eine begrenzte Auswahl an Anbietern präsentieren können.

Trotzdem sind wir bemüht ein vielschichtiges Angebot auszuwählen.

In diesem Jahr haben wir uns sehr gefreut,

dass gleich drei Tierschutzorganisationen die Gelegenheit ergriffen haben sich und ihre Aktivitäten vorzustellen.

Wir hoffen, dass sich dieser Tag positiv für sie und ihre Arbeit auswirken wird.

 

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Rückblickend möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Ausstellern und Besuchern der 3. „Herbstpfoten- Messe“,

sowie dem Pächter der Albert- Mooren- Halle, Herrn Karpenkiel,

recht herzlich für die Teilnahme und Unterstützung,

und somit für das Gelingen unserer Veranstaltung bedanken.

Wir hoffen, dass das Interesse an den „Herbstpfoten“ auch im nächsten Jahr bestehen wird,

wenn die  4. „Herbstpfoten“ am 04.11.2018  ihre Pforten öffnen werden,

um die Besucher erneut mit einem möglichst breit gefächertem Angebot zu überraschen.

 

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Grefrath- Oedt,

Euer ProGreyhound- Team

 

Hier gibts ein paar Bilder vom Tag:

 

(mehr …)

Der ProGreyhound Adventskalender ist da!!!

Um Euch die Adventszeit noch ein wenig schöner zu machen,

haben wir den

ProGreyhound – Adventskalender

für Euch ins Leben gerufen!

Bildcollage Adventskalender

24 wunderschöne Windhundbilder!

Ob in Küche, Wohnzimmer, Kinderzimmer oder auf der Arbeit,

der PG – Adventskalender findet überall ein Plätzchen und ist auch ein tolles kleines Geschenk!

Der Kalender kostet 11€  (8€  + 3€ Porto und Verpackung)

Bestellungen per Mail an beatrice.tenhaef@progreyhound. de

Oder direkt auf der Herbstpfoten Messe am kommenden Sonntag!

Nachtwanderung / Laternenwanderung am 18.11.2017, 18 Uhr -> in HANNOVER

FÄLLT AUS!!! Wegen zugeringer Beteiligung — schade…

 

Wir treffen uns am Herrendamm auf dem Waldparkplatz in Langenhagen / Kaltenweide.

Um 18 Uhr gehen wir pünktlich los.

Wir gehen auf einem Rundweg, der ca. 1,5 Stunden dauern wird. Wir gehen bei jedem Wetter!

Anfahrt:

https://www.google.com/maps/dir/52.4800629,9.6728118/52.4801669,9.6727677/@52.479959,9.6664461,1819m/data=!3m1!1e3

 

Bitte kleidet Eure Hunde ggf. mit Leuchtwesten oder Halsbändern,

selbst könnt Ihr auch Leuchtwesten tragen,

eine Taschenlampe oder Kopflampe mitzubringen wäre gut.

Wer eine Laterne tragen möchte, bitte nur Akkubetrieb, kein offenes Feuer.

 

Bitte verzichtet auf das Ableinen der Hunde

und bitte keine Flexi-Leinen oder Feldleinen verwenden,  zu gefährlich  in der Gruppe.

 

Um 20 Uhr haben wir einen Raum im Gasthof Tegtmeyer,

Zum alten Krug, reserviert.

Da lassen wir den Abend mit einem schönen Essen ausklingen.

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Wer mit zum Essen kommt,

meldet sich bitte bis spätestens 13.11.2017 verbindlich bei mir an, wie viele Personen mit wie vielen Hunden!

Wer nur mitlaufen möchte, kann sich auch kurzfristig noch entscheiden.

Ich muss den Tisch entsprechend bestellen.

 

Ich freue mich schon auf viele Anmeldungen.

Das wird bestimmt ein wunderbarer Abend.

 

Lieben Gruß Gabi, Rainer und die Greychaoten Bonnie und Nikita

Update Margo

Am vergangenen Feiertag haben wir uns auf den Weg gemacht, um unsere Pflegestelle in Diethartdt zu besuchen.

Wir waren gespannt wie es Margo so ergangen ist und wie sie sich gemacht hat.

Natürlich ist alles bestens, die kleine Margo-

(für einen Greyhound ist sie wirklich klein -nicht größer als die zum Rudel gehörige Galga)

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– hatte sich ja schon sehr schnell ins vorhandene Rudel eingefügt und ist eine aufgeschlossene, liebenswerte und lustige Hündin geworden.

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Sie liebt es zu schmusen und ist dem Menschen sehr zugetan. Ebenfalls liebt sie ihre Kumpels und spielt für ihr Leben gerne mit ihnen im großen Garten – da geht dann auch schon mal richtig die Post ab, wenn die Greyhounds toben.

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Einen schönen Spaziergang haben wir dann auch noch zusammen unternommen – Margo ist die Perfektion an der Leine, ihr Jagdtrieb ist sehr verhalten, generell kümmert es sie wenig, wenn Rehe oder anders Wild ihren Weg kreuzen.

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Alles in allem ist Margo die perfekte Ergänzung für die Familie in der schon ein oder mehrere  Greyhounds leben. Am liebsten mit Garten wo alle zusammen spielen und rennen können.

Katzen oder Kleintiere sollten allerdings nicht vorhanden sein.

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Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

Heike Pilz und Gabi Wiebking

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

Santos und Sueno – Vermittlungshilfe Tierschutzverein Ettlingen e.V.

Santos und Sueno warten im Tierheim Ettlingen,

ihr Besitzer verstarb plötzlich und so wurden die beiden Galgos trauriger Weise ins Tierheim gebracht.

 

Wer hat ein Herz für diese älteren Unglücksnasen und gibt ihnen ein neues Zuhause???

 

Santos:

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Im Tierheim seit 01.08.2017
Tierbeschreibung
Rasse Galgo espanol
Farbe gestromt
Geboren ca. 2004
Geschlecht männlich
Kastriert nein

Obwohl Santos ein bisschen zerbrechlich aussieht, hat er noch ordentlich Power im HIntern. Er ist windhundtypisch sehr sanft und freundlich zu Menschen. Mit anderen Hunden hat er keine Probleme. Er liebt es zu schmusen und gekrault zu werden. Beim Gassi gehen gibt er ordentlich Gas und man muss aufpassen, daß er sich nicht übernimmt.

Sueno:

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Im Tierheim seit 01.08.2017
Tierbeschreibung
Rasse Galgo espanol Rauhaar
Farbe grau
Geboren ca. 2009
Geschlecht männlich
Kastriert ja

Sueno ist ein typischer Windhund. Sanft und freundlich zu Menschen, doch wird sein Jagdtrieb geweckt ist er kaum noch zu halten. Mit anderen Hunden, außer seinem Freund Santos, kommt er noch nicht so wirklich klar. Sueno liebt es zu kuscheln und gekrault zu werden, genauso wie er sich freut Gassi zu gehen und die Umgebung zu erkunden.

IMG-20171101-WA0005Santos und Sueno kamen zusammen zu uns und hängen sehr aneinander.

 

 

 

Kontakt:

Tierschutzverein Ettlingen e.V.
Am Baggersee 5, 76275 Ettlingen
Tel.: 07243-93612
Fax: 07243-93153

Dennis McKeon, Ein Wort über Maulkörbe und Jagdtrieb

Ich wünschte, ich bekäme eine 50 Dollarnote für jedes Mal, wenn ich jemanden sagen höre…
„Der Grund, warum Greyhounds diese Maulkörbe tragen ist, weil sie bösartig sind.“

Nun, jeder der auch nur im Geringsten mit den Rennhunden der National Greyhound Association vertraut ist, wird von dieser absurden Aussage erstaunt sein. Wie kann jemand so etwas denken? Diese Hunde sind universell bekannt für ihre freundliches, süßes und zärtliches Wesen.
Nun, um zu verstehen, wie diese Charakterisierung ein Teil der Kurzbeschreibung des Renn-Greyhounds wurde, müssen wir auf die frühen Tage der Anti-Racing Bewegung zurückblicken. Eben als die Leute, die am Wenigsten über den Greyhound wussten, sich diese Erzählung ausdachten, aufschrieben und bis heute weiterführen.

 

 

Es gab eine Zeit, in der den meisten jungen Greyhounds die Möglichkeit gegeben wurde, nach lebendiger Beute zu coursen (die Pest der Hasen), bevor sie ihre Rennkarriere begannen.

Die Anti-Racing-Aktivisten der 1970er und 80er Jahre fokussierten einen Großteil ihrer Energie und Anstrengungen um die Jagd auf lebende Beute durch Greyhounds verbieten zu lassen. Irgendwann hatten sie in manche Gegenden Erfolg.
Die Art, wie sie ihre Punkte darstellten, war es den Greyhound als „trainiert um zu töten“ und als Ergebnis dieser Barbarei, blutrünstig und vollkommen unberechenbar, darzustellen. Und natürlich trugen sie Maulkörbe.
Unnötig zu sagen, die alten Medien hatten einen riesigen Spaß daran diesen Unsinn weit und breit zu verbreiten, und somit wurde erschaffen „Die Entstehung des Buches berühmter Greyhound Mythologie“.

Wir werden nicht auf die Probleme eingehen, die diese giftige Propaganda für die Pioniere der Greyhoundadoption aus den Reihen der Rennen brachte, oder für die erste Generation ausgemusterter Greyhounds, die die erste Generation (und mehrere spätere Generationen) des organisierten ausgemusterte Greyhounds als Haustier Phänomen waren.

In ihrer realen Welt tragen Greyhounds Maulkörbe, damit sie sich nicht gegenseitig bei Spiel- oder Raufeinheiten verletzen und für ihre eigene Sicherheit, sollte eine diese Einheiten aus dem Ruder laufen. Durch die sehr dünne Haut und den relativ geringen Körperfettanteil wird die Haut schnell verletzt und reißt, wie die meisten Besitzer ausgemusterter Renner gelernt haben. Sie tragen sie nicht (und haben es niemals), weil sie eine allgemeine und akute Bedrohung für die Menschen sind.

Heutzutage bestehen Rennprofis darauf, dass alle Greyhounds während der Freilaufzeiten Maulkörbe tragen, weil es bis zu 25 – 30 Greyhounds in einem Freilauf geben kann. Dieses, zum wiederholten Male, dient dem Schutz des Greyhounds.

Maulkörbe sind keine Strafmaßnahme.

Die Hunde können Wasser trinken und in den Freiläufen herumschnüffeln – oder an der hinteren Regionen ihrer Nachbarn – je nach Vorliebe. Der Maulkorb stellt einfach eine schützende Barriere gegen Verletzungen dar, falls es zu gelegentlichen Raufereien oder Kämpfen kommt. Und das kann in Sekundenschnelle passieren, wenn stark konkurrierende Greyhounds, auf dem Höhepunkt ihres Lebens und ihrer Kraft, Anstoß an den gegenseitigen Eskapaden nehmen.

Nun lesen wir immer mal wieder von den Unglücken der Haustier-Greyhounds, die als Teil einer Gruppe ohne Maulkorb spielen durften.

Ein Kampf bricht aus, wird zu einem Gerangel und bevor die Ordnung wieder hergestellt werden kann, müssen einer oder mehrere Beteiligte dringend notfallmedizinisch versorgt werden – oder schlimmer. Und es kann sehr viel schlimmer kommen.

Und wieder müssen wir den Greyhound unter die Lupe nehmen in Bezug zu tausenden Jahren ausgewählter Züchtung auf einen bestimmten Zweck hin. Sie sind genetisch programmiert um Beute zu jagen (oder Beuteersatz, wie im Rennen oder Coursing) und wenn sie die Beute erwischen, sie schnell zu erlegen.

Diese genetische Programmierung ist das, was wir landläufig „Jagdtrieb“ nennen.

Nun haben alle Hundeartigen diesen Jagdtrieb mehr oder weniger ausgeprägt. Im Fall des Sportgreyhounds jedoch lauert dieser ununterdrückbare Wille zu sehen, zu jagen und zu erlegen, direkt unter ihrer sehr dünnen Haut – und er kann bei der kleinsten Provokation durchbrechen. Tausende Jahre ausgewählter Züchtung auf eine spezifische Funktion hin werden dies tun.

Der Auslöser zum Hervorrufen dieses Jagdtriebs muß kein bewegtes Objekt oder der Schrei eines Hasen in Not sein. Es kann das Aufjaulen eines anderen Hundes sein, der einfach nur während einer kleinen Gallopprunde getreten wurde oder der einfach nur dabei stand.

Es ist nichts, was der Greyhound kontrollierenkann, oder ihr abtrainieren oder wegwünschen könnt.

Je größer die Spielgruppe, desto größer ist die Chance, dass Greyhounds ohne Maulkorb sich gegenseitig wirklich verletzen können, sollten die Dinge nur leicht aus dem Ruder laufen. Wenn die Raserei beginnt, ist sie nicht anders zu kontrollieren, als sich selbst in die Menge zu stürzen und den oder die Hunde, die angegriffen werden, an einen sicheren Ort zu bringen.

Es ist selbstverständlich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Dinge so weit eskalieren, signifikant dadurch reduziert wird, wenn alle möglichen Teilnehmer einen Maulkorb tragen. Das ist grundlegende, allgemeine Logik.

Ich weiß, dass es schwierig für euch sein kann euch euer verschlafenes, elegantes, sittsames, spitznasiges Sofaornament als einen grimmigen und feurigen Jäger vorzustellen, der in der Lage ist tödliches Verhalten auf der Grundlage eines einzelnen Geräusches an den Tag zu legen.

Aber sie können und sie werden, besonders wenn wir entscheiden, dass sie nur die eine passive Seite haben. Dies ist garantiert nicht der Fall. Und dies ist, warum im Fall der Maulkörbe, eine Unze Vorbeugung mehr Wert hat, als eine Schiffsladung Heilung.

Wir haben es mit echten Jagdhunden aus Fleisch und Blut zu tun, die genau dazu gezüchtet wurden (oder einer Abart davon) über unzählige Generationen und tausenden von Jahren. Egal welche launenhaften Vorstellungen ihr über euren Greyhound habt,

so wahr sie in seiner häuslichen Umgebung auch sein können, bedenkt dass ihr Essenz, als eine Sportrasse mit ungewöhnlich hohem Jagdtrieb und der Möglichkeit darauf in dem Bruchteil einer Sekunde zurückzugreifen, nicht weniger wahr ist.

Im Fall des Zweifels – holt die Maulkörbe raus.

Copyright, 2016
Übersetzt von Nadine Stehmann fürs Greyhound Forum. Genehmigung des Originalautos liegt vor.

 

Vielen Dank, an das Greyhoundforum, dass wir diesen Artikel verwenden dürfen!

Euer PG – Team


Salome – Rhoda (Follow me) – Nach fast 2 Jahren verliert Salome ihr Zuhause

 

Salome ist nun auf ihrer Pflegestelle in Rheinfelden in der Schweiz und wartet auf ihre 2. Chance ein eigenes Zuhause zu finden.

Lesen Sie hier – was Salome zu berichten hat:

Im Gegensatz zu meinen Freunden und Geschwistern, konnte ich damals der Hölle aus Irland entfliehen und als ich dann auch noch adoptiert wurde, war ich die glücklichste Grey-Hündin, die man sich nur vorstellen kann. Ich dachte es zumindest…

Nach fast zwei Jahren musste ich meine neugewonnene Freundschaft und mein Zuhause verlassen. Ich hatte zu Beginn grossen Trennungsschmerz und wollte mich am liebsten wie einen Schatten an meine Menschen festnähen, um sie nie mehr wieder zu verlieren…aber auch das hat sich sehr zum Positiven geändert.

Ich fühle mich wieder sicher, denn ich kam zu meinen neuen Pflegeeltern mit einem schwarzen, wunderschönen Grey-Rüden namens Bowie, der mir die schmerzhafte Lücke in meinem Herzen wieder mit Geborgenheit und Freude am Leben füllte.

Die Menschen, bei denen ich jetzt bin, knuddeln mich den ganzen lieben Tag lang.

Ich erfahre so viel Nähe und Liebe, am liebsten möchte ich hier gar nicht mehr weg. Die Wunden heilen und ich blühe wieder so richtig auf.

Es tut gut, geliebt zu werden und ich höre oft, dass ich ein TraumGrey sei!

sa1Ich bin ein lebensfroher Hund, der gerne mit seinem Menschen lange Strecken wandert, joggt und neben dem Fahrrad herläuft. Das alles mache ich mit Ausdauer und richtig viel Freude. Ich bin aber auch froh, wenn man mir mal sagt, dass ich langsam machen muss, denn ich überschätze meine Kräfte oft und das mit meinen fast sieben Jahren.

Ja sogar Bällchen finde ich ganz toll.

Auch wenn ich Bowie sehr liebe, ich hätte doch gerne alle Streicheleinheiten und die volle Aufmerksamkeit ganz für mich alleine.

So bin ich halt…ich kann von Liebe gar nicht genug bekommen, weshalb ich mir Menschen wünsche, die nur mich und keinen anderen Zweithund lieben. Ich will deren Nummer eins sein!

Tut mir leid Bowie, aber unsere Wege werden sich trennen…

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sa2

…denn ich merke, dass ich noch nicht angekommen bin.

Ich möchte nicht egoistisch sein und anderen Greys die Chance geben, Liebe zu verspüren.

Es fällt mir unendlich schwer, diesen Schritt zu wagen.

Deshalb halte ich somit weiterhin Ausschau und ich bin mir ganz sicher,

dass da draussen, irgendwo, mein Mensch auch nach mir Ausschau hält.

Wir finden uns, irgendwann…versprochen!

sal

Kontakte für die Adoption

ProGreyhound Büro

Heike Pilz und Gabi Wiebking

adoption@progreyhound.de

Telefon: 02841 / 6001350

Update von Maeve

Die süße Maeve hat sich gut auf ihrer Pflegestelle eingelebt.

Ihr Pflegefrauchen ist richtig glücklich mit einem so gänzlich unkomplizierten Hausgenossen.

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Sie kommt prima  mit den vorhandenen Hunden aus und ist eine lustige und aufgeschlossene Hündin.

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Maeve geht ruhig und leicht an der Leine, hat aber den für Greyhounds typischen Jagdtrieb und kann nicht abgeleint werden.

Begegnungen mit fremden Hunden sind problemlos.

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Wer Maeve gerne kennen lernen möchte kann sie in

Ligstdorf/ Frankreich (unweit der Schweizer Grenze) besuchen!

 

Wir suchen die Menschen für unsere Greyhounds,

die wissen, dass ein Hund Arbeit bedeutet und viel Zeit in Anspruch nimmt.

 

Unsere Greyhounds brauchen eine Eingewöhnungszeit,

denn sie kommen aus einem Zucht-/Rennbetrieb, wo sie ausschließlich in Zwingern gehalten wurden.

Die meisten Dinge des täglichen Lebens sind ihnen gänzlich unbekannt.

An ein Leben im Haus, in dem sie sich frei bewegen können

und nicht die bisherige Enge ihres Zwingers spüren müssen,

werden sie sich gewöhnen.

Ebenso kann die Umgebung außerhalb der schützenden Wohnung für einen Greyhound erst einmal Stress bedeuten.

Greyhounds sind liebevolle  tolerante Wesen und lernen schnell.

Sie benötigen eine freundliche, selbstbewusste und führende Hand.

Laute harte Worte und hektische Interaktionen bei der Erziehung sind bei diesen feinfühligen Hunden fehl am Platze.

 

Wie jeder andere Hund braucht auch ein Greyhound seine täglichen Spaziergänge bei Wind und Wetter.

Die Anschaffung eines Hundes ist mit Kosten verbunden:

Körbchen, Napfständer, Futter, Halsband, Geschirr,

Leine und Mäntelchen!

Dazu kommen mögliche Tierarztbesuche,  die Versicherung und die Hundesteuer.

Wer einen Greyhound aufnimmt,

bekommt ein neues Familienmitglied und trägt diese Verantwortung ein Hundeleben lang.

 

Überdenken Sie dies alles gut, und wenn dieser Gedanke,

Verantwortung, Liebe und Fürsorge zu geben für Sie mit Freude verbunden ist,

wird es die richtige Entscheidung sein einem Greyhound aus der Rennindustrie ein liebevolles Zuhause zu schenken!

 

 

 

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Neues von Rosi

Rosi ist nun schon 3 Wochen auf ihrer Pflegestelle und man weiß nur Gutes von ihr zu berichten!

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Sie ist mit den 3 vorhandenen Greyhounds schon per du und man versteht sich blendend.

Rosi ist eine ruhiges und leicht zu führendes Greyhound Mädchen.

CIMG1991Sie läuft perfekt wie eine Feder an der Leine. Rosi schaut zwar interessiert wenn Hasen über die Felder laufen oder eine Katze den Weg kreuzt, aber das bringt sie nicht aus der Ruhe, nach ein paar Sekunden widmet sie sich wieder der „Post“ zwischen den Gräsern am Wegesrand.

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Ein Traumgrey für jede Familie!

Auch Greyhoundanfänger haben mit Rosi den 6er im Lotto!

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Liebevoll und schmusig genießt sie nach dem Spaziergang die gemeinsamen Ruhezeiten auf der Couch, bei ihrem Pflegeherrchen und mit den andern Greys zusammen.

 

 

Rosi wünscht sich so sehr ihr eigenes Zuhause wo sie geliebt und verwöhnt wird!

Wer Rosi kennen lernen möchte kann sie in Ennepetal

(bei Wuppertal) gerne besuchen!

 

 

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Telefon: 02841 / 6001350

Keen Greyhounds – „Hasenscharfe Greyhounds“

Ein sehr guter, es auf den Punkt treffender Artikel von

Dennis McKean aus Facebook:

Oft lesen wir auf sozialen Plattformen von Leuten, die Schwierigkeiten damit haben, ihren adoptierten Greyhounds zu verstehen oder mit speziellen Verhalten der „Pensionisten“ Probleme haben. Normalerweise wird sofort geantwortet – Rat kommt von Tiervermittlungsstellen, erfahrenen Adoptierenden und sogar von Tierärzten und Rennbahn-Fachleuten. Eines jedoch wird so gut wie gar nicht angesprochen, etwas essentielles : nämlich dass Renn-Greyhounds nicht dafür gezüchtet wurden, um Pets zu sein.

Ob der Renn-Grey ein gutes Haustier wäre oder nicht, ist für den Zuchtplan nicht relevant. Renn-Grey sind Leistungshunde, ausgezeichnete Leistung im Kopf-zu-Kopf Rennen ist ausschlaggebend dafür, ob der Hund für die Zucht weiterverwendet wird oder nicht.

„Haustierqualitäten“ sind kein Kriterium im Selektionsprozess für die Zucht des modernen Renn-Grey. Viele Greyhounds, die ausgezeichnete Rennbahn-Athleten und Zuchthunde sind, können Persönlichkeitsmerkmale oder bestimmte Verhaltensweisen entwickeln, die nicht unbedingt erwünschenswert sind in einem Haustier, oder eine einfache Integration ins Leben eines Begleithund oder Familienhund erschweren.

Allerdings gibt es ein äußerst erwünschtes Attribut in einem Renn-Grey, eines, das ausschlaggebend ist für die Zucht: wir bezeichnen diese Eigenschaft als keen-ness („Hasenscharf“). Das beinhaltet die gesteigerte/forcierte Fähigkeit das Gelände wahrzunehmen, schnell und präzise zu reagieren. Keen-ness in einem Renn-Grey äußert sich in einer ununterdrückbaren Bereitwilligkeit zum Renn-Wettkampf – oder um einfach zu jagen ohne aufzugeben. Keen-ness in Rüde oder Hündin ist genau das, was an die Welpen weitergegeben werden soll.

Keen Greys sind sehr fokussiert – oft auch so sehr, dass sie ihr Umfeld nicht mehr wahrnehmen – inklusive der Menschen um sie herum. Wenn etwas ihre Aufmerksamkeit weckt, kann das zu einem unkontrollierbaren Problem werden.

Diese unübliche Fähigkeit alles um sich herum wahrzunehmen kann auch dazu führen, dass sie schreckhaft oder nervös sind, da sie auf alles reagieren – für sie bekanntes oder unbekanntes. Dieses Verhalten ist oft wesentlich stärker ausgeprägt als in anderen Rassen.

Hab immer im Hinterkopf, dass dein pensionierter Greyhound in seinem eigenen Bewusstsein gleichzeitig Jäger und Gejagter ist – und das in jedem Moment und in jeder Situation.

Dieser Instinkt (Jagd/Flucht) ist sehr nah unter ihrer dünnen Haut – ein Ergebnis von jahrhundertlanger, äußerst selektiver Zuch für eine ganz spezielle Funktion. Es ist die Essenz ihres Seins.

Selten sind diese einzigartigen Merkmale ein Problem für potentielle Adoptierende, aber es ist wichtig zu verstehen, dass Greyhounds von Natur aus reaktionsfreudige, konkurrierende Hunde sind. Werden sie nach ihrer Renn-Qualität gezüchtet, dann sind das keine vergleichbaren Verhaltensqualitäten, die man sich bei einem Haustier wie zum Beispiel einem Mops oder einem Malteser erwartet.

Die Tatsache, dass retired Renn-Greys trotz allem einen nahtlosen Quantensprung in ihrem Leben machen können – von Hochleistungssportler zu Familienhund – ist ein Merkmal ihrer eigenen angeborenen Intelligenz und ihrem Grundvertrauen zu Menschen.

Wenn man Ihr Coursing- oder Renn-Erbe und die ursprünglichen, mystischen, magischen Aspekte ihrer Natur erhält, versteht und annimmt, dann sind sie ein Gewinn, eine Bereicherung.

Quelle:

http://www.info-hz.de/greyhound/viewtopic.php?f=133&t=9717

Übersetzungsfreigabe fürs Greyhoundforum – übersetzt von Sandy Mayer.
31.08.2017
Dennis McKean Facebook

Vielen Dank, an das Greyhoundforum, dass wir diesen Artikel verwenden dürfen!

Euer PG – Team

 

Kurznachricht von Maeve und Rosi

Unsere beiden  Greyhounddamen haben sich, jeweils, super auf ihren Pflegestellen im vorhandenen Rudel eingereiht.

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MAEVE – eine gaaaanz liebe Seele

Beide sind total tolerant und sozial im Rudel. Liebe Mädels ohne wenn und aber!

Sie gehen gut an der Leine und freuen sich des Lebens.

Da MUSS man sich doch verlieben -oder???

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ROSI – liebt den weichen Rasen im Garten der Pflegstelle

In der Warteschleife

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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Hundefreunde,

leider können wir über Cayla, Carino und Caramelo, die drei Hübschen aus Rumänien, immer noch nichts Neues berichten.Wir stehen mit der Tierschützerin vor Ort in Kontakt und müssen, wie die Hunde, das juristische Procedere abwarten. Eine IMG-20170902-WA0013Beschlagnahmung führt unweigerlich zu einer gesetzlichen Klärung der Eigentumsrechte und diese Klärung hat, so scheint es, keine wirkliche Priorität. Nichts desto trotz sind die Hunde bis zu ihrer Ausreise gut versorgt, so dass wir uns um sie keine Sorgen machen müssen. Diese langwierige Aktion ist allerdings bedauerlich für die Pflegestellen, die natürlich auf die Hunde warten, so wie wir. Hoffen Sie mit uns, dass die drei bald ausreisen dürfen und in Deutschland endlich ihr Leben in ihrer liebevollen Pflegestelle oder ihrem Zuhause genießen können, verdient haben sie es!

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